Test: 11 Allmountain-Ski für 2012/2013

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Foto: Blizzard Blizzard M Power FS

Im Skitest: Blizzard M-Power FS

Der Blizzard M-Power FS schafft es hervorragend, flexible Geländeeigenschaften mit einer enorm sportlichen Pistenperformance zu verbinden. Bei Neuschnee pflügt der Ski kompromisslos durch alles, was sich ihm in den Weg stellt, und schwimmt dabei sehr harmonisch auf. Auf der Piste will er mit Druck gefahren werden – präsentiert sich dann aber sehr variabel und lässt stets sein sportliches Potenzial aufblitzen. Alle Infos zu diesem Ski finden Sie hier.

Im Skitest:: Blizzard Bushwacker

Der eigentlich als Offpiste-Ski konzipierte Blizzard Bushwacker lässt schon beim ersten Schwung auf der Piste erkennen, dass sich der Ski auch in diesem Terrain mehr als wohlfühlt. Dank des sehr flexiblen und harmonischen Setups lässt sich der Ski in kurzen, mittleren und langen Radien geschmeidig fahren. Auch im Sulz oder ambitioniert im Gelände gefahren, liegt der Ski satt und vermittelt viel Fahrspaß. Alle Infos zu diesem Ski finden Sie hier.

Im Skitest:: Dynastar Outland 87

Wer einen Allmountain-Ski sucht, mit dem man auch auf der Piste recht genussvoll und ohne große Kraftanstrengung dahincruisen kann, der wird beim Dynastar Outland 87 gut bedient. Der Ski liebt kurze bis mittlere Radien und nicht allzu hohes Tempo, denn hier liegt er spurtreu und lässt sich flexibel fahren. Im Gelände schwimmt die Schaufel geschmeidig auf – aber auch hier sollte das Tempo nicht zu schnell werden. Alle Infos zu diesem Ski finden Sie hier.

Im Skitest:: Elan Puzzle TBT

Auf der Piste gefahren und auch im Geländeeinsatz fordert der Elan Puzzle TBT von seinem Fahrer Führung und Konzentration, da er hier relativ unruhig ist. Im Park jedoch ist er ein klassischer Ski für Freestyler, die ihr Trick-Repertoire in Park und Pipe spielerisch erweitern wollen. Egal ob vor- oder rückwärts gefahren, der Ski bleibt in der Spur. Hier kommen selbst Freestyle-Novizen auf ihre Kosten. Alle Infos zu diesem Ski finden Sie hier.

Im Skitest:: Fischer Hybrid 8.0

Die Hybrid-Technologie, bei der mittels Schalter der Rocker am Ski ein- bzw. ausgeschaltet werden kann, macht in der Rocker-Aus-Stellung den Fischer Hybrid 8.0 zu einem sehr sportlich abgestimmten Allmountain-Ski, der mit Druck und Einsatz gefahren werden will. In der Rocker-An-Stellung verliert der Ski an Sportlichkeit, könnte hier aber insgesamt etwas harmonischer und gutmütiger sein. Alle Infos zu diesem Ski finden Sie hier.

Im Skitest:: Nordica Fire Arrow 84 EDT

Eine frisch präparierte, harte Piste, ausreichend Platz und genug Mumm in den Oberschenkeln – dann spielt der Nordica Fire Arrow 84 EDT seine Stärken vollends aus. Super laufruhig, bissiger Kantengriff und enorm hohe Tempostabilität zeichnen den Ski aus. Sobald man ihn jedoch aus dieser Komfortzone der langen Radien und des hohen Tempos herausholen will, kostet er viel Kraft und müsste flexibler sein. Alle Infos zu diesem Ski finden Sie hier.

Im Skitest:: Salomon BBR 8.9

Nicht zuletzt aufgrund seiner progressiven Dimensionen überrascht der Salomon BBR 8.9 durch sein auffallend agiles Fahrverhalten auf der präparierten Piste, die hohe Laufruhe – auch bei höherem Tempo – und die große Breitbandigkeit. Im Gelände lässt sich der Ski angenehm cruisen, da die Schaufel schön aufschwimmt. Ein variabler Ski für all diejenigen, die Spaß haben wollen, ohne viel Kraft aufzuwenden. Alle Infos zu diesem Ski finden Sie hier.

Im Skitest:: Scott Reverse

Der progressive Sidecut des Scott Reverse sorgte im Skitest für große Variabilität im Pisteneinsatz und macht den Ski zu einem agilen und vielseitig einsetzbaren Allmountain-Ski. Der Ski lässt sich auf der Piste wie im Gelände gutmütig und sehr fehlerverzeihend fahren, ohne dabei von seinem Fahrer großartig Kraft einzufordern. Ein schön geschmeidiger Ski, der sich perfekt für die ersten Ausflüge ins Gelände eignet. Alle Infos zu diesem Ski finden Sie hier.

Im Skitest:: Skilogik Front Burner

Der Name ist beim Skilogik Front Burner mehr als Programm, denn der Ski lässt vom ersten Schwung an die Oberschenkelmuskulatur des Fahrers glühen. Der Ski will stets konzentriert gefahren werden und fühlt sich vor allem bei langen Radien und hohem Tempo wohl. Hier sollte man allerdings über die nötige Kraft und das entsprechende Fahrkönnen verfügen, denn sonst fährt der Ski mit einem und nicht umgekehrt. So das Ergebnis unseres Tests. Alle Infos zu diesem Ski finden Sie hier.

Im Skitest:: Stöckli Y85

Kurze Schwünge sind die bevorzugte Gangart des Stöckli Y85 – und das sowohl auf der präparierten Piste als auch im Gelände. Das zeigte unser Test. Geschmeidig und ohne großen Kraftaufwand reiht sich Schwung an Schwung, und der Ski liegt spurtreu und stabil – wenn das Tempo nicht zu hoch wird. Die Schaufel schwimmt harmonisch auf und pflügt durch den frischen Schnee. Der Ski könnte insgesamt noch einen Tick sportlicher sein. Alle Infos zu diesem Ski finden Sie hier.

Im Skitest:: Völkl V-Werks RTM

Trotz der Breite und der insgesamt sehr sportlichen Abstimmung lässt sich der mit Leichtbau-Materialien konzipierte Völkl V-Werks RTM im Test auch dann noch variabel und gutmütig fahren, wenn es nicht ganz so rasant zugeht. Die absoluten Stärken liegen aber klar in mittleren bis langen Radien und im höheren Tempobereich. Ein sehr sportlicher Allmountain-Ski mit viel Potenzial – auf und abseits der präparierten Piste. Alle Infos zu diesem Ski finden Sie hier.
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