16 Freeride-Ski der Saison 2013/2014 im Test

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Foto: Atomic Atomic Automatic

Test Freeride-Ski: Atomic Automatic

Vieles geht bei dem Atomic Automatic fast von selbst – quasi automatisch. Leichte Schwungeinleitung, spurtreu auf der Kante, einfach zu driften und ein angenehm harmonischer Auftrieb im frischen Schnee. Hier macht der Freeride-Ski seinem Namen alle Ehre. Der Ski ist perfekt für sportlich ambitionierte Fahrer, die auch bei hohem Tempo und im steileren Gelände einen Begleiter suchen, auf den sie sich stets verlassen können. Ein straff abgestimmter Big-Mountain-Ski.

Test Freeride-Ski Atomic Automatic

Test Freeride-Ski: Black Diamond AMPerage

Der Black Diamond AMPerage funktioniert vor allem dann, wenn es nicht zu schnell dahin geht und die Radien nicht zu groß werden. Agil und spielerisch schwimmt der Ski selbst bei geringem Tempo schon angenehm auf, liegt harmonisch und lässt sich absolut easy und gutmütig steuern. Treeskiing, Tricks im Backcountry und schnelle kurze Powder-Turns sind sein Metier. Sobald es ruppiger wird, fordert er Konzentration. Sehr spielerischer Freeride-Ski, vor allem bei weichen Verhältnissen top.

Test Freeride-Ski Black Diamond AMPerage

Test Freeride-Ski: Blizzard Cochise (planetSNOW-Tipp)

Vom ersten Schwung an, zeigt der Blizzard Cochise, was in ihm steckt. Der Freeride-Ski präsentiert sich extrem breitbandig, harmonisch und geschmeidig. Ob lange oder kurze Radien, mittleres oder hohes Tempo – der Ski macht alles mit und vermittelt stets ein hohes Maß an Sicherheit. Seine erstklassigen Big-Mountain-Qualitäten offenbart der Ski bei langen Speed-Turns. Hier besticht er durch seine enorme Laufruhe und die sehr präzisen Steuereigenschaften. Super Freeride-Brett!

Test Freeride-Ski Blizzard Cochise

Test Freeride-Ski: Dynastar Cham 107

Der Dynastar Cham 107 präsentiert sich ebenso ausgewogen wie breitbandig. Ein schöner Freeride-Ski mit gutem Kantengriff, sehr beweglich und mit präzisen Steuereigenschaften. Bei frischem Schnee schwimmt er gut auf, seine Klasse beweist er jedoch bei zerfahrenem Schnee und härteren Verhältnissen. Mittlere und lange Radien bei höheren Geschwindigkeiten machen richtig Spaß. Sehr variabler Ski, der für die wechselnden Schneeverhältnisse in den Alpen prädestiniert ist.

Test Freeride-Ski Dynastar Cham 107

Test Freeride-Ski: Elan Spektrum 105

30 bis 40 Zentimeter frischer Pulverschnee, mitteilsteiles Gelände und schöne weite Flanken – genau hier ist der Elan Spektrum 105 in seinem Element. Bei weichen Verhältnissen schwimmt die softe und flexible Schaufel gut auf und zieht quasi wie von selber in den nächsten Schwung. Wenn die Bedingungen ruppiger und das Tempo höher werden, will der Ski aktiv und konzentriert gefahren werden. Ein Modell für leichtere Fahrer, die einen drehfreudigen Freeride-Ski zum Powdern suchen.

Test Freeride-Ski Elan Spektrum 105

Test Freeride-Ski: Head Collective 105

Kurze Powder-Turns sind die Traumvorstellung von Offpiste-Vergnügen? Dann ist der Head Collective 105 genau das richtige Spielzeug. Super agil und spielerisch schwimmt der Ski selbst bei geringem Tempo schon angenehm auf, liegt harmonisch und lässt sich absolut easy und gutmütig steuern. Sogar auf der präparierten Piste weiß der Freeride-Ski zu überzeugen und fährt sich angenehm leichtgängig. Bei höheren Geschwindigkeiten will er aktiver gefahren werden.

Test Freeride-Ski Elan Spektrum 105

Test Freeride-Ski: K2 Annex 118 Seth

"Go big – or go home" lautet das Motto, wenn man sich den K2 Annex 118 Seth unterschnallt. Der Ski verfügt über einen enormen Auftrieb im Gelände, liegt in allen Geschwindigkeits- und Radienbereichen top und lässt sich dabei sehr präzise steuern. Lediglich in puncto Agilität und Spritzigkeit könnte er etwas spielerischer und leichtgängiger sein. Ein super sportlicher Freeride-Ski, der ambitionierten Fahrern viel Spaß bereitet. Super für epische Big- Mountain-Lines.

Test Freeride-Ski K2 Annex 118 Seth

Test Freeride-Ski: Kästle FX 104

Für all diejenigen, die sich nicht mit niedrigem Tempo und kurzen Radien abgeben wollen, ist der Kästle FX 104 die richtige Wahl. Mit dem Ski gibt es bei frischem Neuschnee eine klare Vorgabe, und die lautet: Mit möglichst wenig Turns möglichst schnell dem Tal entgegen. Dafür muss der Fahrer sehr fit, das Gelände weitläufig und die Skitechnik ausgeprägt sein. Denn sobald der Schnee aufgewühlt ist oder das Tempo niedriger wird, will der Freeride-Ski aktiv gefahren werden.

Test Freeride-Ski Kästle

Test Freeride-Ski: Line Influence 115 (planetSNOW-Tipp)

Egal ob unwegsames Gelände oder unterschiedliche Schneearten – der Line Influence 115 pflügt durch alles, was sich ihm in den Weg stellt. Die hohe Spurtreue, kombiniert mit präzisen Steuereigenschaften und einem satten Auftrieb, machen den Ski zu einem echten Allround-Talent. Dank seiner hohen Agilität und der flexiblen Schaufel lässt er sich sogar auf der Piste carven und mit geringem Kraftaufwand fahren. Ein super Freeride-Ski mit einem sehr breitem Einsatzspektrum.

Test Freeride-Ski Line Influence 115

Test Freeride-Ski: Movement Crew

Der Movement Crew präsentiert sich als klassischer Freerider für mittlere bis lange Radien im freien Gelände. Hier liegt der Ski angenehm ruhig und lässt sich in mittleren und langen Radien recht präzise steuern. Allerdings ist bei zerfahrenem Gelände – ebenso wie bei kürzeren Schwüngen oder bei Waldabfahrten – Kraft vonnöten, da der Freeride-Ski etwas an Spritzigkeit und Wendigkeit vermissen lässt. Ein guter Gelände-Allrounder mit angenehmem Fahrkomfort, der sich schön driften lässt.

Test Freeride-Ski Movement Crew

Test Freeride-Ski: Nordica El Capo (planetSNOW-Tipp)

Hoch sportlich, kompromisslos und trotzdem angenehm breitbandig zeigt sich der Nordica El Capo. Ein rassiger Ski mit viel Big-Mountain-Charakter, der die schnelle und direkte Gangart liebt, ohne dabei an Fahrperformance einzubüßen, was selbst im zerfahrenen Gelände noch für viele Pluspunkte sorgt. Vermittelt dank seiner unverwüstlichen Laufruhe und den sehr präzisen Steuereigenschaften ein hohes Maß an Sicherheit. Toller Freeride-Ski für sportliche und kräftigere Fahrer.

Test Freeride-Ski Nordica El Capo

Test Freeride-Ski: Rossignol Super 7 (planetSNOW-Tipp)

Für all diejenigen, die erste Ausflüge in den unverspurten Tiefschnee wagen wollen, oder auf lockere Powder-Turns, garniert mit dem einen oder anderen Sprung im Gelände, stehen, ist der Rossignol Super 7 genau die richtige Wahl. Der Ski ist extrem agil und drehfreudig, liebt mittleres Tempo und kurze bis mittellange Radien und ist daher prädestiniert für schnelle Richtungswechsel und Waldabfahrten. Selbst mit geringem Kraftaufwand reiht sich problemlos Schwung an Schwung.

Test Freeride-Ski Rossignol Super 7

Test Freeride-Ski: Salomon Q-105 (planetSNOW-Tipp)

Neuschnee, ausreichend Platz für lange Big- Mountain-Turns, ein gutes Maß an Geschwindigkeit – und der Salomon Q-105 ist voll in seinem Element. Der Ski schaut nicht nur aus wie eine Rakete, er fährt sich auch so. Satte Laufruhe, auch bei Top-Speed, präzise Steuereigenschaften und der sehr gute Grip sorgen für viel Fahrspaß. Trotz der sehr sportlichen Ausrichtung weiß er auch bei kurzen Turns zu gefallen. Ein super Freeride-Ski für ambitionierte Fahrer, die es gerne mal krachen lassen.

Test Freeride-Ski Salomon Q-105

Test Freeride-Ski: Scott Scrapper (planetSNOW-Tipp)

In der Hand wirkt der Scott Scrapper wuchtig wie ein Tanker, dem selbst die raueste See in Form von unwegsamem Gelände und unterschiedlichsten Schneearten nichts anhaben kann. Doch der Eindruck täuscht. Denn trotz seiner Ausmaße ist der Ski erstaunlich wendig, macht im Gelände von kurzen bis langen Radien alles mit und lässt sich sogar auf der Piste carven – und das alles bei relativ wenig Kraftaufwand. Ein toller Freeride-Ski mit einem sehr breiten Einsatzspektrum.

Test Freeride-Ski Scott Scrapper

Test Freeride-Ski: Stöckli Stormrider 107

Für all diejenigen, für die Geschwindigkeitsrekorde nicht das Maß der Dinge sind, ist der Stöckli Stormrider 107 eine sehr gute Wahl. Der Ski präsentiert sich als ausgewogener und wendiger Freeride-Ski, dem, wenn überhaupt, bei hohem Tempo etwas die Führung und Spurtreue fehlt. Dafür schwimmt die Schaufel schon bei geringen Geschwindigkeiten gut und harmonisch auf. Lässt sich im unverspurten Gelände sehr spielerisch und mit wenig Krafteinsatz fahren.

Test Freeride-Ski Stöckli Stormrider 107

Test Freeride-Ski: Völkl Two

Weite Bergflanken mit einer guten Ladung frischem Neuschnee, und der Völkl Two spielt vom ersten Turn an seine Stärken aus. Diese liegen in der satten Laufruhe, dem gutem Grip und den präzisen Steuereigenschaften – vor allem bei mittleren und langen Radien. Allerdings will der Ski aktiv bewegt werden. Die vergleichsweise harte Schaufel pflügt durch Unebenheiten wie nichts. Auch gedriftet funktioniert der Ski gut. Breitbandiger Freeride-Ski für kräftigere und sportliche Fahrer.

Test Freeride-Ski Völkl Two
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