18 XXL-Freerider im planetSNOW-Skitest

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Skitest: Armada JJ

Der Armada JJ lässt sich aufgrund seines EST Freeride-Rocker quasi auf dem Bierdeckel drehen und schwimmt gleichzeitig bei fettem Powder supersoft auf. Trotz der recht weichen Konstruktion bleibt der Ski auf der Piste überraschend stabil, erfordert jedoch in puncto Steuerung des öfteren eine harte Hand. Ein Ski für kurze bis mittlere Radien und richtig satte Powder-Days, der auch die eine oder andere Backcountry-Freestyle-Session ohne groß aufzumucken mitmacht. Zum kompletten Test: 18 Freeride-Ski im Skitest Mehr Skitests bei planetSNOW

Skitest: Atomic Access

Mit dem Access präsentiert Atomic einen spielerischen Ski mit Rocker-Shape, der sich perfekt als Zweitski neben einem Allmountain- oder Pisten-Modell eignet, um bei den entsprechenden Bedingungen das Gelände unsicher zu machen. Neben dem attraktiven Preis liefert der Ski hierfür auch durch seine Fahr-Performance einige Argumente. Einfach zu fahren, sehr drehfreudig und perfekt für gemütliches Surfen im Tiefschnee. Wenn es schneller und ruppiger wird, zeigt der Freeride-Ski leichte Schwächen. Zum kompletten Test: 18 Freeride-Ski im Skitest Mehr Skitests bei planetSNOW

Skitest: Blizzard Titan Argos IQ-Max

Der größte Feind des Blizzard Titan Argos IQ-Max sind Pistenraupen, denn das Metier der reinrassigen Vollgasbretter sind Speedturns und fette Big-Mountain-Lines. Hier spielt der Ski seine Stärken in Bezug auf Laufruhe und enorme Tempostabilität aus, geht dabei jedoch recht verschwenderisch mit dem Platz und der Kraft des Fahrers um. Egal ob frischer Pulver oder zerfahrenes Gelände, der straff abgestimmte Ski mit traditioneller Vorspannung zieht ohne Kompromisse selbst durch unwegsames Terrain. Zum kompletten Test: 18 Freeride-Ski im Skitest Mehr Skitests bei planetSNOW

Skitest: Dynastar Legend Pro Rider

Mit dem Dynastar Legend Pro Rider jagt Aurelien Ducroz die krassesten Faces und Couloirs hinab. Genau so präsentiert sich auch der Ski, der die ruhmreiche Pro-Rider-Historie fortsetzt. Kurze, schnelle Richtungswechsel sind nicht sein Ding, dafür aber lange Speedturns in riesige Hänge zu fräsen. Die Rocker-Schaufel sorgt für angenehmen Auftrieb, Sandwich-Konstruktion, Holzkern und Seitenwangen über die komplette Skilänge für die nötige Stabilität und Fahrperformance im Hochgeschwindigkeitsbereich. Zum kompletten Test: 18 Freeride-Ski im Skitest Mehr Skitests bei planetSNOW

Skitest: Elan Pogo Sticks

Der Pogo Sticks von Elan ist das Pro-Modell von Brad Holmes, und dementsprechend stramm ist der Ski abgestimmt. Die weiche Rocker-Schaufel geht schön mit dem Gelände mit, und vor allem lange Turns auf großen Bergflanken machen richtig Spaß. Hier, vor allem aber bei kürzeren Schwüngen und bei niedrigerem Tempo, sind Kraft und Fahrkönnen erforderlich, um den Ski auf Zug zu bringen. Einmal in der Spur, ist es jedoch schwer, ihn zu stoppen. Ein Ski für echte Powder-Spezialisten. Zum kompletten Test: 18 Freeride-Ski im Skitest Mehr Skitests bei planetSNOW

Skitest: Fischer Watea 114 (planetSNOW-Tipp)

114 Millimeter unter der Bindung weist der Watea 114 von Fischer auf und ist damit das breiteste Modell der Watea-Familie. Die Powder Hull Schaufelkonstruktion sorgt inklusive des Rockers für spurgenaues Skivergnügen im frischen Powder. Der Ski vermittelt viel Sicherheit und punktet selbst bei schwierigsten Verhältnissen. Super geeignet für Fahrer, die mittlere bis lange Radien im unverspurten und verspurten Gelände bevorzugen. Enge Tree-Runs und Couloirs sind nicht ganz sein Metier. Zum kompletten Test: 18 Freeride-Ski im Skitest Mehr Skitests bei planetSNOW

Skitest: Head Jerry (planetSNOW-Tipp)

Der Jerry von Head verlangt von seinem Fahrer etwas Führung und Kraft. Sobald man diese investiert, schnurrt der Ski wie ein Kätzchen. Die Kurveneinleitung könnte etwas spritziger sein, aber sobald der Ski auf Zug ist, zieht er problemlos durch den Schwung. Auch auf der Piste funktioniert der Ski überraschend gut und taugt definitv zu mehr, als nur von einem Tiefschneehang in den nächsten zu traversieren. Der Rocker in der Schaufel sorgt für angenehmen Auftrieb im Pulverschnee. Zum kompletten Test: 18 Freeride-Ski im Skitest Mehr Skitests bei planetSNOW

Skitest: K2 Darkside

Der Darkside von K2 ist mit seinen Maßen der breiteste Ski in dieser Kategorie. 128 Millimeter unter der Mitte und ein Rocker, der bereits kurz vor der Bindung ansetzt, machen das Einsatzgebiet des Ski schon auf den ersten Blick klar. Sobald die Neuschneemenge die Kniehöhe überschreitet, bietet der Ski Spaß pur. Die Schaufel schwimmt extrem auf und macht den Ski zur echten Powder-Waffe. Durch die Vorspannung im Heck lässt sich die Geschwindigkeit gut dosieren, macht den Ski aber schwer zu driften. Zum kompletten Test: 18 Freeride-Ski im Skitest Mehr Skitests bei planetSNOW

Skitest: K2 Obsethed

Der K2 Obsethed ist im Vergleich zum Vorjahr noch etwas breiter geworden, setzt ansonsten aber auf den bewährt starken Rocker in der Schaufel und einen weniger starken Rocker im Heck. Der Ski funktioniert nahezu in allen Einsatzbereichen, wobei sich das Pro-Modell von Seth Morrison gerade in engem Geläuf und bis zu mittlerem Tempo sehr geschmeidig fahre­n lässt. Schwimmt schön auf, liegt im Gelände satt, und lediglich im Pisteneinsatz fehlt es dem Ski ein wenig an Stabilität und Laufruhe. Zum kompletten Test: 18 Freeride-Ski im Skitest Mehr Skitests bei planetSNOW

Skitest: Kästle MX 108 (planetSNOW-Tipp)

Der Kästle MX 108 hat durch den Rocker in der Schaufel im Vergleich zum Vorjahresmodell deutlich an Breitbandigkeit und Fahr-Performance zugelegt. Der Ski schwimmt schön auf, liegt satt, vor allem auch bei schnelleren Turns, und ist angenehm wendig. Egal ob kurze oder lange Turns, der Ski macht alles mit und fordert trotz recht straffer Abstimmung nicht zu viel Kraft vom Fahrer ein. Ein super Ski, der in nahezu jeder Lage ein Gefühl von großer Sicherheit vermittelt und fast alles mitmacht. Zum kompletten Test: 18 Freeride-Ski im Skitest Mehr Skitests bei planetSNOW

Skitest: Mountain Wave Diplomat

Um die Fahreigenschaften des Mountain Wave Diplomat zu charakterisieren, ist viel diplomatisches Geschick gefragt, denn der Ski präsentiert sich wie ein zweischneidiges Schwert. Sobald die Bedingungen weich sind, sei es frischer Pulver oder Sulz, funktioniert der Ski, dreht leicht und schwimmt aufgrund des Rockers angenehm auf. Aber wehe, wenn es hart wird. Dann ist enormer Einsatz des Fahrers gefragt, um den Ski in der Spur zu halten, denn hier fehlt es an Stabilität und Kontrolle. Zum kompletten Test: 18 Freeride-Ski im Skitest Mehr Skitests bei planetSNOW

Skitest: Nordica Girish

Schon auf den ersten Blick wird klar, dass der Nordica Girish kein Ski ist, mit dem man meint, ganz nett spielen zu können. Der Eindruck trügt nicht: Der Girish meint es von Beginn an ernst. Ein Big-Mountain-Modell, das auch bei Topspeed kompromisslos alles zerpflügt, was sich ihm in den Weg stellt. Sehr sportliche Abstimmung, satter Kantengriff kombiniert mit extremer Laufruhe, vor allem im Gelände. Ein perfekter Freerider für alle, die ausreichend Kraft in den Beinen haben und Tempo lieben. Zum kompletten Test: 18 Freeride-Ski im Skitest Mehr Skitests bei planetSNOW

Skitest: Rossignol S7

Mit dem S7 präsentiert Rossignol einen butterweichen Ski, der sich auch bei unwegsamem Geläuf spielerisch leicht drehen lässt. Eine Waldabfahrt ist mit diesem Ski geradezu Kindergeburtstag. Die Leichtigkeit des Seins hält allerdings nur so lange, wie man unpräpariertes Gelände unter den Ski hat. Denn sobald der Ski auf die Piste muss, ist Obacht angesagt. Hier ist Konzentration erforderlich, um ihn ruhig durch die Kurven zu steuern. Ein Ski für die echt fetten Powder-Tage im Gelände. Zum kompletten Test: 18 Freeride-Ski im Skitest Mehr Skitests bei planetSNOW

Skitest: Salomon CZAR (planetSNOW-Tipp)

Der Salomon Czar ist eine angenehme Überraschung. Trotz der etwas unkonventionellen Taillierung zieht der Ski leicht in den Schwung, lässt sich harmonisch driften und funktioniert auch auf der Kante erfreulich gut. Ein super Ski für Freeride-Novizen und Umsteiger, da er sehr gutmütig und mit wenig Krafteinsatz nahezu überjavascript:{}all zu fahren ist. Die weiche Schaufel steigt schon bei geringem Tempo aus dem Schnee und sorgt für ansprechenden Auftrieb, das ansteigende Heck ist perfekt für Fakie-Landungen. Zum kompletten Test: 18 Freeride-Ski im Skitest Mehr Skitests bei planetSNOW

Skitest: Scott Stunt (planetSNOW-Tipp)

Egal ob frische Powder-Hänge, anspruchsvolles Gelände oder windgepresster Untergrund – der Scott Stunt gibt sich keine Blöße und zieht auf jedem Terrain souverän und laufruhig seine Spur. Er ist kein Ski für Einsteiger – langsam gefahren wirkt er träge –, sondern spricht den versierten Offpiste-Fahrer an, der anspruchsvolle und vielseitige Spots und Tempo-Lines zu seiner Lieblingsspielwiese auserkoren hat. Je härter die Gangart und je verwegener das Tempo, desto mehr ist der Ski in seinem Element. Zum kompletten Test: 18 Freeride-Ski im Skitest Mehr Skitests bei planetSNOW

Skitest: Scott Mega Dozer

Schon die Dimensionen des Mega Dozer von Scott sind eine klare Ansage. Mit dem richtig fetten Ski werden frische Powder-Hänge zu einem Meer aus Zuckerwatte, in das man sich einfach nur reinstürzen möchte. Durch die softe Rocker-Schaufel schwimmt der Ski perfekt auf und lässt sich gleichzeitig mit wenig Aufwand steuern. Ausflüge auf die Piste sollte man, so weit es geht, vermeiden, aber dafür bekommen Jibber mit dem Ski einen optimalen Begleiter an die Füße, um im Backcountry so sichtig loszulegen. Zum kompletten Test: 18 Freeride-Ski im Skitest Mehr Skitests bei planetSNOW

Skitest: Stöckli Stormrider Pro

Ganz traditionell, mit klassischer Vorspannung, kommt der Stöckli Stormrider Pro daher, und schnell wird klar, warum. Bei dem Ski handelt es sich um ein Modell für absolute Vollgasfreunde, die mit möglichst wenig Turns einen Hang hinabschießen wollen. Kurze Richtungsänderungen, wie bei Waldabfahrten, sind eher nicht sein Metier. Dafür verleiht der Ski bei Fullspeed im Gelände durch seine Holz-Metall-Fiberglas-Konstruktion enorm viel Sicherheit und lässt sich kaum aus der Ruhe bringen. Zum kompletten Test: 18 Freeride-Ski im Skitest Mehr Skitests bei planetSNOW

Skitest: Völkl Gotama (planetSNOW-Tipp)

Der Völkl Gotama passt zu 100 Prozent in diese Kategorie. Ausgestattet mit einem vergleichsweiche flachen Full-Rocker, wirkt er schon im Stand ausgesprochen dynamisch. Und so fährt sich der Ski auch. Perfekt ausbalanciert zieht er durch frischen Pulverschnee wie durch verspurtes Gelände. Geschmeidig schluckt der Ski Wellen und Schläge. Selbst Highspeed ringt ihm nur ein müdes Lächeln ab. Ein Top-Freerider für die schnellen Ritte im Leben, mit dem sogar die eine oder andere Abfahrt auf der Piste möglich ist. Zum kompletten Test: 18 Freeride-Ski im Skitest Mehr Skitests bei planetSNOW
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