Mehr Sicherheit und Kontrolle auf der schwarzen Piste

11 Übungen für die schwarze Piste

Sie können die Fotostrecke mit den Richtungspfeilen der Tastatur bedienen
←   →
Foto: Michael Scholz

Die Kante kennenlernen

In der Schrägfahrt den Außenski (Talski) bewusst und stark aufkanten. Warten Sie, bis die Kante greift und lassen Sie sich dann vom Ski führen. Folgen Sie dem vorgegebenen Radius, bis Sie bergauf fahren.

Druck am Schienbein spüren

Konzentrieren Sie sich beim Schwingen mal ganz auf Ihre Schienbeine. Der Druck darf während des gesamten Schwungverlaufs nicht ganz verlorengehen. Wer den Skischuhrand in der Wade spürt, hat Rücklage.

Stoppschwung: gekonnt anhalten

Üben Sie gezielt saubere Stoppschwünge. Erst aus langsamer, dann aus schneller Fahrt abschwingen – und zwar nicht immer nur auf Ihrer Schokoladenseite!

Angstgegner Eisplatte

Eisige, harte Passagen bewältigt man durch starkes Aufkanten (Knie kippt Richtung Hang) und starkes Belasten des Talskis (Oberkörper wandert über den Talski). Da rutscht nichts mehr! Falls doch, müssen Ihre Ski zum Service.

Der virtuelle Bierkasten

Nein, keine Alkoholfahrt – sondern eine Übung zur Verbesserung der Schwung­auslösung: Die Stöcke in der Mitte greifen (oder gleich weglassen). Vor dem Schwung hat man beide Hände auf der Außenseite (bergseitig). Zur Schwungeinleitung hebt man den imaginären (!) Kasten nach innen. Beim nächsten Schwung zur anderen Seite wiederholen.

Carve it up!

In sehr flachem Gelände in der Falllinie anfahren. Beide Knie in die Kurve kippen. Schwung schön ausfahren, dann mit den Knien in die andere Richtung kippen. So klappt’s auch mit dem Carven!

Der Skistock als Taktstock

Im Powder ist ein sauberer Stock­einsatz essenziell – er dient als Takt- und Impulsgeber für die Vertikalbewegung.Beachten: Einsetzen neben der Ski­schaufel und die Bewegung möglichst nur aus dem Handgelenk machen.

Der Rhythmus, wo man mit muss

Während der Abfahrt ein Liedchen singen (Mutige singen laut!) – und im Takt dazu schwingen. Verschiedene Songs probieren. Erst auf Piste, dann im Tiefschnee.

Hände immer im Sichtbereich

Achten Sie genau darauf, dass Ihre Hände immer im Blickfeld bleiben (Nein, den Kopf drehen gilt nicht!).

Hände immer im Sichtbereich

Wandern die Hände aus dem Sichtfeld, verlagert sich der Schwerpunkt nach hinten – und Rücklage droht.

Der Kopf steuert die Bewegung

Wo man hinschaut, fährt man hin! Deshalb beim Kurvenfahren auf den nächsten Umsteigepunkt blicken. Den Blick dabei nicht zu weit senken und das Kinn etwas hochnehmen – so ist die Haltung kompakt, aber nicht zu gebückt.

Feingefühl in der Fußsohle

Die Belastung wandert während des Schwungs von den Fersen über die gesamte Sohle nach vorne auf die Ballen. Spüren und ausprobieren, erst auf der Piste, dann im Tiefschnee.

Feingefühl in der Fußsohle

Die Belastung wandert während des Schwungs von den Fersen über die gesamte Sohle nach vorne auf die Ballen. Spüren und ausprobieren, erst auf der Piste, dann im Tiefschnee.

Feingefühl in der Fußsohle

Die Belastung wandert während des Schwungs von den Fersen über die gesamte Sohle nach vorne auf die Ballen. Spüren und ausprobieren, erst auf der Piste, dann im Tiefschnee.

Feingefühl in der Fußsohle

Die Belastung wandert während des Schwungs von den Fersen über die gesamte Sohle nach vorne auf die Ballen. Spüren und ausprobieren, erst auf der Piste, dann im Tiefschnee.
Mehr zu dieser Fotostrecke: Elf Ski-Übungen für mehr Sicherheit