Ski-Trends der ISPO 2018

Foto: ISPO K2 auf der ISPO 2018
Auf der diesjährigen ISPO scheinen sich zwei Skitrends herauszukristallisieren: Die Branche setzt mit Rennski und Genussski wieder mehr auf Pistenski.

Die Wintersport-Branche trifft sich wieder in München zur ISPO-Messe. Dabei lassen sich anscheinend zwei Trends ausmachen: zum einen der Rennski mit Profi-Technologie für Amateure. Und zum anderen den "Genussski", berichtet Merkur.de.

Der Genussski ist ein gutmütiger Ski, der Fehler verzeiht, der aber auch sehr gut performt und Tempo möglich macht. Unter den Neuvorstellungen auf der ISPO fällt zum Beispiel der V-Shape von Head in diese Kategorie - vom Hersteller als Allroundski betitelt. Er soll sich in jedem Gelände sowie auf präparierten und harten Pisten gut steuern lassen.

Diese Art Ski ist den Experten zufolge etwas für alle, die zwar gerne und auch mal schnell, aber nicht besonders ambitioniert fahren wollen - insgesamt also die größte Gruppe Skifahrer. Race-, Slalom- und Sportcarver soll es aber weiterhin geben, sie sind die Flaggschiffe der Industrie.

Bei Völkl nennt sich diese Klasse von Ski zum Beispiel All-Mountain-Race. Und Produktmanager Andreas Mann umschreibt die neue Serie Deacon als etwas "für sportliche Pistenski-Fahrer, die das Vermögen haben, einen Rennski zu kontrollieren". Dazu aber trägt er die Form eines langen Tip-&-Tail-Rockers. Bei diesem sind Schaufel und Spitze aufgebogen.

Rossignol konzentriert sich hingegen mit der für die Saison 18/19 überarbeiteten Race-Linie Hero auf klassische Rennski. Wichtiges Extra ist die Line-Control-Konstruktion, die Schwingungen des Ski bei der Fahrt ausgleicht. Auch hier setzt der Hersteller auf bekanntes Wissen: Die LCT-Konstruktion ist eine abgewandelte Variante der Technologie, die Profis im Weltcup nutzen.

Auch Blizzard setzt bei einem neuen Rennski auf Einlagen, die sich senkrecht im Holzkern befinden. Beim Firebird sorgt Carbon laut Hersteller dafür, dass der Rennski dynamischer und spritziger fährt.

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Neue Ski im Test:

30.01.2018
Autor: Dörte Neitzel
© planetSNOW