Blizzard: Neue Freeride- und Allmountain-Freeride-Ski

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Blizzard liefert für die Saison 2017/18 mit der Freeride und Allmountain Freeride Line zwei überarbeitete Linien für alle Backcountry-Fans.

Blizzard hat die Freeride-Kollektion überarbeitet und will mit den Linien Allmountain Freeride und Freeride für jeden Anspruch den richtigen Ski bieten. Das traditionelle Wild West Design mit dem Bullenkopf bleibt für Offpiste-Outlaws weiterhin erhalten.

Foto: Blizzard Blizzard Freeride Ski

Blizzard Freeride Ski 2018.

Blizzard Freeride Ski

Die neu entwickelten Rustler 11 (Bildmitte) und Rustler 10 (links im Bild) besitzen ein sogenanntes Mittelbreiten-Konzept: je länger der Ski, desto breiter wird er in der Mitte. So hat der Rustler 11 bei der sogenannten „Aspiring Athlete“ Länge von 188 cm eine Mittelbreite von 114 mm, bei der „Pro Athlete“ Länge (192 cm) 116 mm.

Das soll ambitionierten Freeridern und Profi-Athleten mehr Auftrieb bieten, auch im steilen Gelände. Switch-Landungen im Backcountry sind dank eines längeren und breiteren Rockers an Tip und Tail ebenfalls kein Problem. Durch den Blizzard Carbon Flip Core – Carbon-Einlagen werden Tip und Tail eingebaut – werden sie bis zu 15% leichter, ohne an Stabilität einzubüßen. Der Blizzard Spur (rechts im Bild) wurde für die Saison 2017/18 komplett neu entwickelt und kommt nun mit einem asymmetrischen Sidecut mit massivem Tip- und Tail-Taper.

Außerdem neu in Rustler 11, Rustler 10 und Spur: die Dynamic Release (D.R.T.)-Technologie. Das ist eine spezielle Fiberglas-Carbon-Konstruktion, die die Ski weniger fordernd und aggressiv macht, ihnen aber trotz Tip- und Tail-Rocker enorme Laufruhe verleiht.

Foto: Blizzard Blizzard Alllmountain Freeride Ski

Blizzard Freeride Ski 2018.

Blizzard Allmountain Freeride Ski

Für Freerider mit forderndem Fahrstil bedarf es eines Skis, der die Kraft direkt und ohne Verluste auf den Schnee bringt, sei es im feinsten Powder oder im verspurten Gelände. Hierfür wurden die Modelle Bodacious (links im Bild), Bonafide (Mitte), Brahma (2. v. rechts) und Cochise (2. von links), überarbeitet. Bei den ersten drei der genannten Modelle wurden Tip und Tail verbreitert, gleichzeitig der Rocker etwas reduziert. So bekommen die Ski deutlich mehr Auftrieb, behalten aber ihre Stabilität auch auf der Piste bei.

Der Cochise zeigt sich neu mit Tip- und Tail-Taper für mehr Wendigkeit. Mit dem Brahma Ca (rechts im Bild) komplementiert Blizzard die Allmountain Freeride Line mit einem neuen Modell. Durch die Carbon Drive Technologie, eine Carbon Konstruktion, die über dem Holzkern und einer Fiberglasschicht liegt und dabei auch die Seitenwangen ummantelt, ist der Brahma Ca besonders leicht, zudem agil und präzise zu fahren. Damit eignet er sich bestens als klassischer Freeride- als auch Tourenski.

02.01.2018
Autor: Dörte Neitzel
© planetSNOW