10 Regeln für Pistenskitouren

Foto: pixabay Skitour in den Lechtaler Alpen
Der Boom der Pistenskitouren sorgt für einen Ansturm auf die Skigebiete. Das sollten Sie beachten.

Die Anzahl der Tourengeher, die ihr Hobby auf die Piste verlegen steigt merkbar an. Eine Pistentour ist schließlich weniger zeitaufwändig und weniger Gefahren ausgesetzt als eine Tour im freien Gelände.

Kritisch werde es in schneearmen Wintern, dann wird es eng auf den Pisten. Daher sollten Pistenskitourengeher einige Regeln beachten.

Richtiges Verhalten für Skitouren auf der Piste

Die zehn Verhaltensregeln für Pistengeher vom Alpenverein und dem Kuratorium für Alpine Sicherheit stellen neben den FIS-Regeln die Grundlage für ein konfliktfreies Miteinander dar:

1. Warnhinweise sowie lokale Regelungen beachten.
2. Der Sperre einer Piste oder eines Pistenteils Folge leisten. Beim Einsatz von Pistengeräten, insbesondere mit Seilwinden, oder bei Lawinensprengungen, etc. kann es zu lebensgefährlichen Situationen kommen. Pisten können daher aus Sicherheitsgründen für die Dauer der Arbeiten gesperrt sein.
3. Nur am Pistenrand und hintereinander aufsteigen.
4. Die Piste nur an übersichtlichen Stellen und mit genügend Abstand zueinander queren.
5. Frisch präparierte Pisten nur im Randbereich befahren: Über Nacht festgefrorene Spuren können die Pistenqualität stark beeinträchtigen.
6. Bis 22:30 Uhr bzw. der vom Seilbahnunternehmen festgelegten Uhrzeit die Pisten verlassen.
7. Sich sichtbar machen: Bei Dunkelheit oder schlechter Sicht Stirnlampe, reflektierende Kleidung etc. verwenden.
8. Bei besonders für Pistentouren gewidmeten Aufstiegsrouten/Pisten nur diese benützen.
9. Hunde nicht auf Pisten mitnehmen.
10. Ausgewiesene Parkplätze benützen und Parkgebühren entrichten.

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08.12.2017
Autor: planetSNOW
© planetSNOW