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Powder-Allstars: 15 Offpiste-Ski im planetSNOW-Test
Enge Waldstücke, steile Couloirs und unterschiedliche Schneeverhältnisse – diese Alleskönner fürs Gelände können mehr als nur Tiefschnee. planetSNOW stellt die Topski vor.

- Im Tiefschnee glänzen besonders die breiten Offpiste-Modelle mit guten Fahreigenschaften.
Foto: Jens Klatt
Es ist die Frage, die wohl jeden Freerider und Offpiste-Fahrer beschäftigt: Wie breit muss mein Ski sein? Logo, wenn der Powder hüfttief auf den Bergflanken ruht, bei jedem Schwung die weiße Leichtigkeit am Körper emporbrandet und für einen Augenblick die Sicht raubt, dann ist die Entscheidung klar: Ein fettes Powder-Teil muss es sein – genauso, wie es die Freeride-Heroen auf den DVDs fahren, wenn sie die Berge Alaskas mit wenigen Schwüngen signieren.
Doch Freeriden in Europa sieht meist anders aus. Keine Frage auch hier gibt es erstklassigen Powder, doch die Berge unterscheiden sich deutlich von den Heligipfeln Alaskas oder Kanadas. Statt in epischer Weite fährt man hier oft durch enge Rinnen, umzirkelt knifflige Steilabsätze, schlängelt sich durch enge Waldabfahrten. Da wechselt die Hangexposition ebenso schnell wie die Hangbeschaffenheit. Windgangeln am Gipfel, perfekter Tiefschnee im Wald, Firn in der Sonne, Kunstschnee auf dem letzten Stück zum Lift – so sehen viele Offpiste-Abenteuer in den Alpen aus.
Hinzu kommt, dass nur die wenigsten Powderfans bei jedem Tiefdruckgebiet losziehen können: Stichwort Arbeit oder Studium. Da bleibt das wilde Freeride-Leben bei den meisten auf die Wochenenden begrenzt – und es gilt zu fahren, was noch übrig ist. Doch darunter muss der Spaß im Gelände nicht leiden – vorausgesetzt, der Ski ist entsprechend vielseitig. Ein Ski, der im Gegensatz zu reinen Powderplanken und superfetten Freeridern neben aller Tiefschneeperformance auch einen satten Kantengriff und ein gewisses Maß an Carvingeigenschaften besitzt. Kurzum: ein optimal auf Alpenverhältnisse zugeschnittenes Offpiste-Modell – eine Art eierlegende Wollmilchsau fürs Gelände. Zur Orientierung: Die Gewichtung zwischen Pisten- und Geländeperformance kann man bei diesen Modellen etwa auf 30 zu 70 Prozent setzen. Wobei diese Gewichtung von Modell zu Modell variieren kann.
Weitere Testberichte bei www.planetSNOW.deAuf der nächsten Seite: » Unterschiede: Die Powderlatten im Detail
17.02.2010
© planetSNOW Ausgabe 01/2010


