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Die Goldene Mitte - Allroundcarver im Test
Bei den neuen Allroundcarvern trifft Fahrkomfort auf Sportsgeist – da ist der Fahrspaß garantiert! PlanetSNOW testete die neuen Modelle der Saison 2009/10.
Gäbe es den Wettbewerb »Deutschland sucht den Superski«, hätten wohl die Allroundcarver die besten Chancen auf den Sieg. Jawohl, Sie haben richtig gehört, kein hochgezüchtetes Slalomgeschoss, kein beinharter Racecarver, kein trendiges Tiefschneemodell, sondern ein vermeintlicher Brot-und-Butter-Ski wäre der heißeste Kandidat für die Trophäe. Keine Frage, rein auf dem Papier betrachtet haben Allroundcarver einen schweren Stand. Denn angesichts neuer Kategorien wie zum Beispiel dem Allmountain-Ski stehen die Volksski weniger im Rampenlicht der Skibegehrlichkeiten.
Doch auf der Piste sieht die Welt ganz anders aus, denn klammheimlich haben sich die aktuellen Topallroundcarver zu wahren Luxuslinern gemausert – und das nicht nur in preislicher Hinsicht. Klar, in der Sportperformance kann kein Allroundcarver mit einem Ski der Gattung Slalom- oder Racecarver mithalten. Doch der vermeintliche Nachteil entpuppt sich als die große Stärke der Allroundcarver. Das Thema heißt Fahrbarkeit: »Damit kann man den ganzen Tag ohne großen Kraftaufwand über die Pisten cruisen, spielerisch Schwünge ziehen, aber auch mal richtig auf der Kante Gas geben«, urteilte einer der DSV-Skitester. Damit steht er nicht alleine. Besonders der spielerische Wechsel aus gecarvten Kurven und gerutschten Schwüngen, wie auch das leichte Handling in schwierigen Pistenverhältnissen, schaffen einen hohen Sympathiefaktor. »80 Prozent der Pistenfahrer sind mit so einem Allrounder perfekt ausgestattet«, bestätigt auch DSV-Profi-Tester Michael Knab.
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18.12.2009
© planetSNOW Ausgabe 02/2009


