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13 Allmountain-Ski im planetSNOW-Skitest
Multi-Talente im Skitest
Allmountain-Ski sind extrem vielfältig und sorgen auf harten Pisten und im frischen Pulverschnee für abwechslungsreichen Fahrspaß. planetSNOW hat im Skitest 13 aktuelle Modelle unter die Füße genommen. Zu den getesteten Produkten
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Wer sich einen Allmountain-Ski unterschnallt, wird die ersten Ski-Schwünge auf der präparierten Piste ziehen, das Kantenspiel und die Fliehkräfte genießen, um sich dann der Herausforderung zu stellen – der Fahrt durchs Gelände. Fast wie von selbst gleitet der Ski durch watteweichen, unverspurten Schnee. Die Begeisterung wächst, und sobald man sich in die Kurve lehnt, schießt Schnee als beeindruckende Fontäne gen Himmel. Das Gefühl des Schwebens wird nur vom aufstaubenden Schnee gestört, der die Sicht etwas beeinträchtigt.
Anders als bei den klassischen Pistenkategorien der Slalom- und Racecarver-Ski, die mit Skimitten um die 70 Millimeter unter der Bindung auskommen, verfügen die Allmountain-Modelle über deutlich breitere Hüften – mit bis zu 84 Millimeter Skimitte. Perfekte Ski für all diejenigen, die möglichst flexibel aufgestellt sein wollen, je nach Witterungs- und Schneeverhältnissen gerne zwischen plattgewalzter Piste und unpräpariertem Gelände hin- und herwechseln und für den stärkeren Auftrieb im Gelände und die größere Sicherheit bei schwierigen Schneeverhältnissen eine geringere Spritzigkeit in Kauf nehmen.
Damit trotz breiterer Skimitte weniger Krafteinsatz nötig ist und die breiteren Allmountain-Ski noch drehfreudiger werden, haben sich die Hersteller – in Anlehnung an die bereits im Freeride-Bereich etablierte Rocker-Technologie – für diesen Winter etwas einfallen lassen. „Durch die leichte Aufbiegung der Ski – vor allem im vorderen Teil – verlagert sich der Kontaktpunkt, an dem die Skikante den ersten (vorne) und den letzten (hinten) Schneekontakt hat, von der Skispitze beziehungsweise vom Skiende weiter in Richtung Skimitte“, erläutert Florian Schmidt, planetSNOW-Chefredakteur, die grundlegende technologische Veränderung.
Durch Aufbiegung und Vorspannung verzeihen die Ski mehr Fehler
Durch die leicht aufgebogene Rocker-Schaufel schwimmen die Ski im Gelände noch besser auf und lassen sich mit weniger Kraftaufwand einfacher drehen. „In Kombination mit einer klassischen Vorspannung im Bereich der Skimitte dreht der Ski auch auf der Piste mit weniger Kraftaufwand, Kanten- und Druckwechsel werden im gesamten Kurvenverlauf weicher und harmonischer, der Ski ist also fehlerverzeihender und sicherer zu fahren“, erläutert Andreas König, neben Olaf Beck einer der beiden Skitest-Leiter, die Vorteile im Pisteneinsatz.
Wie die Carving-Epoche Ende der 90er-Jahre befindet sich auch die Rocker- Technologie in puncto Pisten- und Allmountain-Einsatz am Beginn einer Entwicklung.
Kästle
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