9 Top-Skigebiete in Europa

In diesen Skigebieten lohnt sich der Skiurlaub


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Ski Skigebiete Schweiz Österreich Italien Lech Zürs Warth Schröcken Passo Tonale Sölden Tirol Arosa Lenzerheide Saalbach Hinterglemm Ischgl Schweden Riksgränsen Davos Klosters
Foto: TVB Tirol

 

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Hier lässt sich der Winter so richtig genießen und Neues entdecken: Wir stellen neun Skigebiete vor, in denen Sie auf jeden Fall vorbeischauen sollten.

Hochzillertal-Hochfügen
Ziemlich am Eingang des Zillertals liegt das Skigebiet Hochzillertal-Hochfügen, das bis Ende April als schneesicher gilt. In der „Best Connection“, den 2006 zusammengeschlossenen Arealen, ist für jeden Schwierigkeitsgrad und alle Vorlieben etwas dabei.

Goldkind
Zugang zum Skigebiet bekommt man vom Talort Kaltenbach, dem Zentrum des Hochzillertals, sowie dem 1000 Meter höher gelegenen, nur aus Hotels und Restaurants bestehenden Hochfügen. Oben gleitet man – auf den Spuren des Olympiasiegers und „Sohns“ der Region, Stephan Eberharter – über traumhafte Hänge oberhalb der Waldgrenze. Knackig schwarz ist die „Stephan-Eberharter-Olympia-Abfahrt“ am Neuhüttenlift. Zum Carven laden die Hänge unterhalb des Öfelerjochs und der Kristallhütte ein. Wer Gas geben will, kann sein Tempo auf der permanenten Rennstrecke am Panoramalift messen oder seinen eigenen Skifilm auf der Skimovie-Strecke an der Holzalmbahn in Hochfügen drehen. Wer anschließend noch genug Power in den Oberschenkeln hat, sollte sich die 11 Kilometer lange Talabfahrt über die bis zur Mittelstation schwarze und dann rote Stephan-Eberharter-Goldpiste nicht entgehen lassen.

Wenn eine Pause fällig ist, laden romantische Skihütten und gemütliche Gasthäuser zu stimmungsvoller Einkehr ein. Die Zeit zwischen den Abfahrten verkürzen diesen Winter zwei neue, hochmoderne Lifte: Die Mizunbahn und der Kristall Express, kuppelbare 6er- bzw. 8er-Hochgeschwindigkeits-Sesselbahnen mit Abdeckhaube und Sitzheizung, ersetzen jeweils einen Schlepplift.

Weißes Gold
Hochfügen ist mittlerweile eine Freeride-Hochburg, in der von Events, Contests und Freeride- Kursen bis zu SAAC-Lawinencamps, LVS-Suchfeld, Routenbeschreibungen und Infomaterial (Freeride-Checkpoints, Freeride-Map Hochfügen) alles geboten ist.

Die bekannteste Freeride-Abfahrt ist die „Superbowl“ (ab der Bergstation Hochfügen 2000), ein leicht erreichbarer, mittelsteiler, weitläufiger Kessel mit vielen Felsen zum Springen. Super sind auch die „Outta Banks“ – westorientierte, mäßig steile Hänge unterhalb des Marchkopfs, die zum Vollgasgeben verleiten.

Auch die Hochzillertaler Seite des Skigebiets bietet schöne Offpiste-Möglichkeiten, z.B. den Goldwald. Start ist an der Bergstation des Neuhüttenlifts. Zunächst powdert man über sanftes, dann deutlich steileres Almgelände, bevor es durch den mit Powder-Pillows gespickten Wald nach Kaltenbach geht. Wer mehr Einsamkeit sucht, kann die tollen Skitourenmöglichkeiten erkunden, z. B. zum Gilfert (2506 m) oder die Genusstour auf den Marchkopf (2501 m).

 

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Foto: Zillertal Tourismus GmbH Hochzillertal Hochfügen: Skifahren, Après-Ski und ein bisschen Luxus.

Perfekte Kinderbetreuung

Damit auch Skifahrer mit kleinen Kindern Pisten und Powder genießen können, ist das Kinderbetreuungsangebot im Skigebiet perfekt: Im Gästekindergarten „Zwergerlclub“ an der Zillertaler Zentralstation oder im Panoramarestaurant in Hochfügen werden die Kleinen von 0 bis 7 Jahren für 6 Euro pro Stunde betreut. Die Skizwerge finden in diversen Kinderländern alles, was sie brauchen, z.B. im Kinderpark an den Lamarkliften in Hochfügen, auf den Arealen der Kinderskischulen oder der Kids World Hochzillertal.

Luxus
In einem ganz „normalen“ Umfeld ist Luxus besonders schön – vor allem, wenn die Exklusivität so deutlich sichtbar ist wie in den beiden mitten im Skigebiet auf über 2000 Meter gelegenen 5-Sterne-Hotels Kristallhütte und Wedelhütte. Pünktlich zum 10. Geburtstag in diesem Jahr entstehen in der Kristallhütte neue Alpin-Suiten Deluxe mit Feuerstelle, Saunakabine, Erlebnisdusche & Co. – mit klaren Linien als Designkonzept und kompromisslos gemütlich im alpinen Lodge-Stil (195 Euro pro Person und Nacht). Wer den Luxus schon bei der Anreise genießen will, kann eine VIP- Gondel mieten – mit Ledersitzen inklusive Massagefunktion und Multimedia-System aus der BMW-7er-Limousine.

Tipps
Pünktlich zum Start in die neue Saison gibt es eine neue, kostenlose Web-App für das iPhone, die tagesaktuell, schnell und übersichtlich über die Schneesituation, Neuigkeiten, Events, Tipps und vieles mehr informiert. Und nach einem langen, anstrengenden Skitag sollte man unbedingt in der Erlebnistherme Zillertal in Fügen entspannen – auch das ist echter Luxus. Neu sind ein Solebecken mit Cabrio-Dach und eine Textilsauna im Hallenbad.

Aber ...
... im Hochwinter muss man sich die wunderbaren Powder-Runs, die dann ganz schnell keine mehr sind, mit einer Menge Gleichgesinnter teilen – natürlich nachdem man vorher gemeinsam im Zillertal-Stau gestanden hat.

Facts

Wo? Tirol/Österreich
Warum? Weitläufige Pisten, vielseitige Offpiste-Möglichkeiten, perfekte Kinderbetreuung, reichlich Après-Ski und – wer es möchte – echter Luxus!

Höhenlage: 560 bis 2500 m
Pistenkilometer: 181 km (40 km leicht, 101 km mittel, 40 km schwer plus zahlreiche Skirouten)
Anzahl Lifte: 38
Beschneibarkeit: 85%
Schneesicherheit: +++++
Tagesskipass: 46,50 Euro
Infos: www.hochzillertal.com und www.hochfuegenski.com


30.10.2016
Autor: Malin Auras
© planetSNOW
Ausgabe 02/2013