Test: 12 Sportcarver und 11 Genusscarver-Ski 2014

Genusscarver-Ski: Stärken und Schwächen

ein Genusscarver soll keine Herausforderung sein, sondern ein angenehmer, unstressiger Begleiter für all diejenigen, die mit weniger Kraftaufwand Ski fahren und auf der Piste Spaß haben wollen.
Zu den getesteten Produkten

Die Genusscarver sind die erste Wahl für all diejenigen, die sich Fahrspaß ohne Muskelkater wünschen, die Bergwelt in ihrer ganzen Schönheit genießen möchten und dabei einen Ski unterschnallen wollen, der sich gutmütig und einfach steuern lässt.

Daher sollte der Ausschlag im Bereich Genießer möglichst hoch sein – vor allem dann, wenn Sie nur wenige Tage im Jahr auf den Ski stehen oder gerade wieder mit dem Skisport beginnen. Wenn Sie Ihr Fahrkönnen mit dem Ski steigern möchten, achten Sie auf eine höhere Wertung in puncto Sportlichkeit.

Zur richtigen Längenwahl: Männer fahren Genusscarver meist in Länge­n von 165 bis 170 Zentimeter. Für Frauen hat sich eine Basislänge von 160 Zentimetern etabliert.

Präparation: Wie bei allen Carvingski kommt auch bei Genusscarvern der Kante eine sehr wichtige Rolle zu. Bringen Sie daher Ihre Ski regelmäßig zum Service und lasse­n die Kanten schleifen. Bewährt hat sich ein Schleifwinkel von 89 Grad.

Stärken:

  • Relativ geringer Kraftaufwand
  • Verzeichen auch mal den ein oder anderen Fahrfehler
  • Ideal für entspanntes Carven und gedriftete Schwünge
  • Top für Einsteiger und Wiedereinsteiger

Schwächen:

  • Abstriche in puncto Kantengriff auf sehr harten und eisigen Pisten
  • Bei hohem Tempo nicht mehr so laufruhig
  • Für sportlich ambitionierte Fahrer wenig geeignet
  • Für Abstecher ins Gelände nur bedingt geeignet


Die Ski in diesem Test:

09.12.2013
Autor: Florian Schmidt
© planetSNOW
Ausgabe 03/2013