Test: 7 Rückenprotektoren für Ski-Fahrer - plus Kaufberatung

Rückenprotektoren für mehr Sicherheit beim Skifahren im Test

Ob Freerider oder Pistenfahrer, Rückenprotektoren bieten Skifahrern Schutz bei Unfällen. Wir hatten sieben Modelle im Test und sagen, worauf Sie beim Kauf eines Rückenprotektors achten müssen.

Fotostrecke: Test: 7 Rückenprotektoren für Ski-Fahrer

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Protektor Rückenprotektor Alpina Foto: Alpina
Protektor Rückenprotektor Dainese Foto: Dainese
Protektor Rückenprotektor Komperdell Foto: Komperdell

 

Protektor Rückenprotektor Dainese
Foto: Dainese Rückenversicherung: Protektoren für Skifahrer.

Ob normale Skifahrer auf der Piste, Freerider im Gelände oder Pipe- & Parkfahrer: Rückenprotektoren bieten allen Skifahrern Schutz bei Ski-Unfällen oder Zusammenstößen. planetSNOW hat sieben Modelle getestet und verrät, wie Sie den richtigen Protektor für Ihre Ansprüche finden.

Arten von Rückenprotektoren
Softprotektoren verfügen über integrierte Polster aus weichem Dämpfungsmaterial, das sich beim Aufprall verhärtet. Sie lassen sich angenehm tragen und schränken die Bewegungsfreiheit kaum ein – ideal für die Ansprüche des normalen Skifahrers. Ski-Racer und Extrem-Rider sollten dagegen zu Hartschalenprotektoren greifen.

Anprobe
Vor dem Kauf sollte man den Rückenprotektor unbedingt anprobieren, am besten unterschiedliche Modelle mehrerer Hersteller. Nur so findet man heraus, welcher optimal passt. Der Protektor muss perfekt auf dem Rücken sitzen und die komplette Wirbelsäule sowie Schulter- und Lendenbereich abdecken. Bei der Anprobe Oberkörper beugen, biegen und drehen, um zu prüfen, ob der Protektor fest sitzt und die Bewegungsfreiheit nicht einschränkt.

Zertifizierung
Jeder im Laden erhältliche Rückenprotektor muss nach der europäischen Norm CE EN 1621-2 zertifiziert sein. Prüfkriterien sind der Bordsteinkantentest und der Schlagtest, die Mindestschutzzone am Rücken, Größengestaltung, ergonomische Anforderungen sowie Kennzeichnungs- und Informationspflichten des Herstellers.

Lebensdauer
Wie Skihelme haben auch Rückenprotektoren eine begrenzte Lebensdauer. Nach einem schwereren Sturz sollte man sie austauschen. Weil das Material mit der Zeit aber auch ermüdet, sollte man Protektoren alle 5 bis 6 Jahre ersetzen.

© planetSNOW
Ausgabe 02, 02/2012, 2013