Test: 7 Rückenprotektoren der Skisaison 2013/2014

7 Top-Protektoren für Skifahrer


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Ski Rückenprotektoren Test
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Protektor Rückenprotektor Scott Soft Flex CRX Back
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Protektor Rückenprotektor Poc Spine VDT
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Protektor Rückenprotektor Ski Alpina Jacket Soft Protector
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Protektor Rückenprotektor Ski Dainese Manis
Foto: Dainese
Vor allem Freeridern und Freestylern kann ein Rückenprotektor gute Dienste leisten. Er dämpft die Wirkung von Schlägen auf den Rücken und mindert die Einwirkung von spitzen Gegenständen. Aber auch bei Unfällen auf der Piste schützt er vor Folgen für die Wirbelsäule. planetSNOW gibt Kauftipps!

Anprobe: Es gibt genau 3 Wege, den optimal passenden Rückenprotektor zu finden: anprobieren, anprobieren und anprobieren! Wenn der Protektor nicht perfekt sitzt, kann er bei einem Sturz verrutschen, und die Schutzwirkung ist dahin. Am besten testet man unterschiedliche Modelle mehrerer Hersteller. Der Protektor wird unter der Jacke getragen und muss perfekt auf dem Rücken sitzen. Er sollte die komplette Wirbelsäule sowie Schulter- und Lendenbereich abdecken. Bei der Anprobe Oberkörper beugen, biegen und drehen, um zu prüfen, ob der Protektor fest sitzt und die Bewegungsfreiheit nicht einschränkt. Ob man sich für den reinen Protektor, eine Protektorenweste oder eine langärmlige Jacke mit Rundumschutz entscheidet, hängt vom gewünschten Einsatzgebiet und der Fahrweise ab.

Bauweise: Softprotektoren verfügen über integrierte Polster aus weichem Dämpfungsmaterial, das sich beim Aufprall verhärtet. Sie lassen sich angenehm tragen und schränken die Bewegungsfreiheit kaum ein – ideal für die Ansprüche des normalen Skifahrers. Racer und Extrem-Rider sollten dagegen zu Hartschalenprotektoren greifen.

Lebensdauer: Wie Skihelme haben auch Protektoren eine begrenzte Lebensdauer; nach einem heftigen Sturz sollte man sie immer austauschen. Weil das Material mit der Zeit ermüdet, sind Protektoren alle 5 bis 6 Jahre zu ersetzen.

Zertifizierung: Jeder im Laden erhältliche Protektor muss nach der europäischen Norm CE EN 1621-2 zertifiziert sein. Hierbei wird nochmals zwischen 2 Schutzklassen unterschieden: Bei Level 1 darf die durchschnittliche Restkraft bei den 5 Aufschlägen der Stoßdämpfungsprüfung 18 kN (mit Einzelkräften von nicht mehr als 24 kN) betragen, bei Level 2 nur 9 kN (mit Einzelkräften von nicht mehr als 12 kN). Prüfkriterien sind neben der auch „Bordsteinkantentest“ genannten Stoßdämpfungsprüfung die Mindestschutzzone am Rücken, Größengestaltung, ergonomische Anforderungen sowie Kennzeichnungs- und Informationspflichten des Herstellers. Zu einer vollständigen Kennzeichnung gehören u. a. der Name des Herstellers, die Modell- oder Typbezeichnung, die Angabe zur Norm (hier also CE EN 1621-2), ein Piktogramm eines Skifahrers mit Kürzel „B“ (für back = Rücken) sowie ein Hinweis zur Leistungsstufe (Level 1 oder 2).

02.11.2013
Autor: planetSNOW
© planetSNOW
Ausgabe 02/2013