Kauftipps: Skibrillen und Sonnenbrillen

Skibrillen und Sonnebrillen kaufen - darauf müssen Sie achten


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Foto: Dominic Ebenbichler

 

Adidas ID2 Pro Skibrille
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Alpina Cybric HM Skibrille
Foto: Alpina

 

Bollé Gravity
Foto: Bollé

 

CP Ipanema Skibrille
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Sie sind cool und lässig, schützen aber auch die Augen vor UV-Strahlen, Fahrtwind und spitzen Gegenständen: Sportsonnenbrillen und Skibrillen/Goggles gehören zur elementaren Ausrüstung jedes Skifahrers. planetSNOW gibt einen Marktüberblick über die neuesten Modelle!

Ob Skibrille oder Sonnenbrille: Ein Schutz für die Augen ist beim Skifahren ein Muss. Der Schnee reflektiert einen hohen Anteil des einfallenden Sonnenlichts und somit auch die für die Augen schädliche Strahlung.

Eine Goggle oder Skibrille schützt die Augen vor dieser Strahlung. Aber auch bei Schneefall hat man mit einer Goggle noch den Durchblick. Da sie rundum geschlossen ist, kann kein Schnee oder Wind an die Augen dringen.

Auch ein Sportsonnenbrille schützt die Augen vor Strahlung. Allerdings können Schnee und Wind am Rahmen vorbei strömen und die Augen zum tränen bringen. Beim Après Ski machen Sie mit einem der schicke Modelle aber sicher eine gute Figur.

planetSNOW hat für Sie jeweils acht Skibrillen und Sonnenbrillen ausgesucht und sagt Ihnen, worauf beim Kauf zu achten ist.

Kaufberatung Skibrillen

Skibrillen sind einer der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände jedes Skifahrers. Die "Goggles" schützen die Augen vor der Sonne sowie vor Verletzungen durch Äste oder spitze Steine und fördern durch Kontrastverstärkung und Blendschutz die gute Sicht. Skibrillen verhindern zudem das Tränen der Augen durch Fahrtwind oder das Eindringen von Schneekristallen.

Der Kauf
Testen Sie bei der Anprobe verschiedene Modelle, um die perfekt sitzende Skibrille zu finden – am besten zusammen mit Ihrem Helm. Das Sichtfeld sollte möglichst groß sein. Der Schaum des Brillenrahmens darf nicht im Augenwinkel drücken, die Brille andererseits aber auch nicht von der Nase rutschen. Helmkompatible Skibrillen haben für besseren Sitz oft bewegliche Seitenausleger und silikonbeschichtete Straps.

Die Scheibe
Doppelscheiben verhindern ebenso wie die Antibeschlagbeschichtung und das Belüftungssystem das Beschlagen der Brille. Nach CE-Norm UV-400 zertifizierte Skibrillen bieten 100 Prozent UV-A-, UV-B- und UV-C-Schutz.

Die Stärke der Tönung und die Farbe der Scheibe haben keinen Einfluss auf den UV-Schutz. Gelb ist bei Bewölkung, Dämmerung und Nebel ideal; rotbraune Scheiben erhöhen die Kontraste. Orange hellt auf, bringt Tiefenschärfe und reduziert Hell-/Dunkel-Übergänge.

Verspiegelte Scheiben dienen dem Blendschutz und halten Sonnenstrahlen-Reflexe durch Eis und Schnee ab; auch polarisierte Gläser verringern die Reflexionswirkung. Sphärische Scheiben sind der Kugelform des menschlichen Auges nachempfunden, was Verzerrungen verhindert und das Auge entlastet.

Scheibenwechselsysteme
Wenn sich bei einem Wetterwechsel die Intensität des Sonnenlichts ändert, kann eine gerade noch passende Scheibe plötzlich zu dunkel oder zu hell sein. Glücklich, wer hier eine Goggle mit fotochromer Scheibe besitzt, die sich den Lichtverhältnissen anpasst, oder eine zweite Goggle mit einer anderen Scheibe dabei hat. Alternative sind Scheibenwechselsysteme, die mit wenigen Handgriffen den Wechsel auf hellere oder dunklere Linsen ermöglichen.

Kaufberatung Sonnenbrillen

Eine Sportsonnenbrille schützt die Augen vor Sonnenstrahlen, aber auch vor Fahrtwind, Staub oder Ästen. Sie sollte am Berg immer dabei sein für Fälle, in denen man keine Skibrille tragen mag, z. B. auf der Hütte oder bei Touren-Aufstiegen. Denn wegen der Höhe sowie der Reflexionswirkung des Schnees ist die Sonnenstrahlung besonders stark. Folgen für das ungeschützte Auge können Binde- oder Hornhautentzündungen oder bleibende Spätschäden an der Netzhaut sein.

Die Anprobe
Nehmen Sie sich die Zeit, und setzen Sie im Laden verschiedene Modelle auf. Dabei sollten Sie auf eine gute Passform achten. Die Brille darf bei schnellen Bewegungen nicht rutschen und andererseits auch nirgends drücken. Die Wimpern sollten die Gläser nicht berühren.

Die Brille sollte ein großes Sichtfeld gewähren und von allen Seiten Schutz bieten: Gerade am Berg ist es wichtig, dass sie kein seitliches Streulicht durchlässt.

Die Gläserwahl
Man sollte der Witterung angepasste Gläser tragen – das bedeutet, entweder alternative Brillen mitzunehmen oder eine Brille mit Scheibenwechselsystem oder fototropen Gläsern zu kaufen, die sich an wechselnde Lichtverhältnisse anpassen. Bei Sonnenlicht sind dunkle Gläser (braun, grau) sinnvoll, bei Nebel und "flachem" Licht kontrastreiche hellere Gläser (gelb, orange).

Der Blendschutz wird mit den Schutzstufen 0 bis 4 gekennzeichnet: Schutzstufe 3 ist für Wintersport geeignet, Stufe 4 für den Gletscher. Alle Gläser sollten 100 % Schutz vor UV-A-, UV-B- und UV-C-Strahlen bieten, am besten ist ein UV-400-CE-Siegel. Polarisierende Gläser verringern Lichtreflexionen (z. B. vom Schnee), so dass die Augen langsamer ermüden.

Die Pflege
Brille immer in einem harten Etui aufbewahren und nur mit Wasser und Spülmittel bzw. mit Mikrofasertuch putzen, um Kratzer zu vermeiden. Zerkratzte Gläser ersetzen.

Die optische Korrektur
Brillenträger haben die Wahl: Manche Sportbrillen werden mit optischem Korrektureinsatz angeboten, einige Firmen liefern sogar individuell geschliffene Gläser. Alternative sind Kontaktlinsen.

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18.01.2012
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Ausgabe 03/2011