Kauftipps: Ski-Helme 2011/2012

Aktuelle Ski-Helme für mehr Sicherheit


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Alpina Lips 2.0
Foto: Alpina

 

Alpina Lips 2.0
Foto: Alpina

 

CP Carbolito
Foto: CP

 

Giro Nine.10
Foto: Giro

 

Julbo Captain
Foto: Julbo
Wer sich durch den Tiefschnee oder über Ski-Pisten und Kicker arbeitet, sollte dabei immer gut geschützt sein. planetSNOW zeigt die neuesten Ski-Helme der Saison 2011/2012 und gibt Kauftipps.

Gott hat uns den Kopf zum Mitdenken gegeben, und wer dies tut, schützt das wertvolle Haupt beim Skifahren mit einem Helm. Denn egal ob das Eis der Piste, der Schädel eines anderen Skifahrers oder Felsen und Bäume im Backcountry – beim Skifahren lauern viele Gefahren für den Kopf.

In unserer Fotostrecke stellen wir aktuelle Modelle aus der Saison 2011/2012 genauer vor.

planetSNOW gibt Tipps, wie Sie den richtigen Helm finden!
Der Kauf
Zum Kauf eines Ski-Helms sollte man sich Zeit nehmen und die eigene Ski-Brille mitnehmen. Dann kann man Modelle verschiedener Hersteller anziehen und testen, ob sie mit der eigenen Ski-Brille harmonieren.

Faustregel: Der Helm muss auch bei offenem Kinnriemen fest sitzen, nicht drücken und weder nach vorne noch zur Seite wackeln.

Belüftung des Ski-Helms
Die Öffnungen der Lüftungssysteme dürfen nicht zu groß oder sollten mit Gittern geschützt sein, damit keine spitzen Gegenstände in den Helm eindringen können.

Zertifizierungen
Jeder im Laden verkaufte Ski-Helm muss die europäische Norm EN 1077 erfüllen. Manche sind auch nach der US-Norm ASTM F2040 zertifiziert. Diese ist hinsichtlich Kriterien wie Fallhöhe und Beschleunigungswerte strenger als die Euro-Norm, erlaubt aber eine weniger geschützte Ohrenpartie und größere Belüftungsöffnungen.

Inmould, Hardshell & Hybrid
Inmould-Ski-Helme bestehen aus einer sehr dünnen, harten Außenschale, in die EPS-Schaum eingespritzt bzw. eingeschweißt wird. Durch die großflächige Verbindung bekommt die Außenschale viel Stabilität bei geringem Gewicht.

Hardshell-Ski-Helme bestehen aus einer sehr harten, schlagfesten ABS-Außenschale und einer EPS-Innenschale. Sie sind härter als Inmould-Helme, wiegen aber meist mehr.

Die neueren Hybrid-Konstruktionen vereinen beide Bauweisen: Die Oberschale wird im Hardshell-Verfahren aus ABS oder Karbon gefertigt und sorgt für höchste Widerstandsfähigkeit. Die leichte Unterkopfschale in Inmould-Bauweise schützt den Hinterkopf.

Neukauf
Helme sollte man nach jedem schweren Aufprall austauschen – selbst wenn er äußerlich unbeschädigt wirkt, kann die Dämpfungseigenschaft beeinträchtigt sein.

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04.11.2011
© planetSNOW
Ausgabe 02/2011