Powder, Party und Duty Free

White Line Guides

Letizia Ortalli Telemark Livigno
Foto: FRAMEVisuals_Livigno
Sympathische Powder-Freaks mit Hang zur "freien Ferse".

 

LVS-Training Sabine Listmann Alberto Marazzi Livigno
Foto: FRAMEVisuals_Livigno White Line Guide Alberto Marazzi ist mit Sabine im "Suchmodus".

Wie schon erwähnt hätten wir auch allein losziehen können, aber mit einem Staatlich geprüften Berg- und Skiführer der das Gebiet kennt wie seine Skihosentasche, fühlten wir uns einfach auf der ganz sicheren Seite.
Außerdem genießt man den Luxus, dass man gleich im Urlaub ist: kein Karten studieren, kein Lawinenlage interpretieren und auch kein Transfer austüfteln, falls die Busverbindungen für eine Abholung aus dem Hinterland nicht mehr reichen.
Die Zeit verbrachten wir lieber in der Sauna oder beim Flanieren. Stichwort: Quality Time.
Die White-Line-Crew, das sind sympathische Freeride-Freaks, die eng mit ALPsolut zusammenarbeiten. Sicherheit wird groß geschrieben und die Bergführer zeigen gerne was Livigno zu bieten hat, vom Freeriden in Skigebietsnähe bis zum Heliskiing auf einen der großartigen 3000er Gipfel.

Telemarker willkommen!

Bevor Livigno zum Freeride-Hot-Spot mutierte waren schon die Telemarker da. Auch die White-Line-Mountain Guides Alberto und Davide sind gerne mit „freier Ferse“ auf der Piste und im Gelände unterwegs, und freuen sich immer über Gleichgesinnte …

 

Livigno White Line Guides LVS-Training
Foto: FRAMEVisuals_Livigno

Tiefschnee, Powder, Polvere!

Das Skigebiet Carosello 3000 geizt nicht mit Reizen: Das Thermometer an der Bergstation auf knapp 2500 m zeigte -17 Grad um 10 Uhr morgens an. Der Wind pfiff aus Norden, der LVS-Checkpoint gab „grünes Licht“, Bergführer Alberto nickte ebenfalls beim Vorbeiflanieren positiv ab. Der Overview fiel kurz aus, da musste der Guide durch – erst mal ins Lee abtauchen, dann können wir gerne reden …
Ein bisschen einfahren und dann immer dem Guide und der Beschilderung „Polvere“ (Pulver oder besser POWDER) folgen.
Das Areal bietet von der Bergstation zu beiden Seiten fantastische Hänge für jeden Anspruch.

Mittags unbedingt einen Einkehrschwung in der Bergstation Carosello 3000 mit Bar, Spaghetteria und Restaurant einplanen. Ein schneller Espresso an der Bar und von dort zum Beispiel ins Restaurant, ein Stockwerk tiefer (Reservierung notwendig). Sehr leckere Steaks und der warme Schokoladenkuchen mit flüssigem Kern ist ein echter Seelenstreichler ...) Life is short: Eat dessert first!
Aufgewärmt und ganz beseelt vom warmen Schokokuchen waren wir bereit für den nächsten Programmpunkt: LVS-Training. Thema Mehrfachverschütteten-Suche. Eine musste suchen, die anderen sondieren und schaufeln – die Uhr lief mit, der Bergführer auch. Alles muss schnell gehen, aber kontrolliert – üben, üben, üben.

--> Wer sich jetzt fragt warum wir zuerst powdern waren und dann erst das LVS-Training gemacht haben: Wir hatten alle vorab bereits LVS-Trainings absolviert. Wir wollten eine Mehrfachverschütteten-Situation trainieren.

White Line Guides - Zahlen und Fakten

Die Kosten im Überblick:
1 Tag Freeriden/LVS-Suchtraining mit maximal 5 Personen pro Guide kostet 360,- Euro/90,-Euro * pro Person bei 4 Girls
1/2 Tag Skitour mit maximal 6 Personen pro Guide: 200,- Euro *
Wer keine Gruppe selbst mitbringt, meldet sich bei den Jungs und wird dann zu einer Gruppe dazugebucht, abgestimmt auf sein Können. *Zuzüglich 22% Mehrwertsteuer.

Noch mehr Lust auf Powder?
Die White Linge-Jungs bieten auch außerhalb von Livigno interessante Ski-Trips an, wie beispielsweise eine coole "Train-Ski-Safari-Tour" vom 2. - 6. März 2016: Zermatt, Andermatt, Disentis und Sankt Moritz -
4 Freeride-Hotspots die das Powder-Herz höherschlagen lassen, verbunden mit reizvollen Zugfahrten mit dem legendären Glacier-Express!

Die Gruppe ist auf 4 Personen pro Bergführer begrenzt. Anmeldeschluss ist der 15. Februar 2016

Weitere Informationen sowie Anmeldemöglichkeiten gibt es unter www.whitelineguides.com

 

Freeriden Sissi Paersch Alberto Marazzi Livigno
Foto: Susa Schreiner

22.01.2016
Autor: Redaktion planetSNOW/Susa Schreiner
© planetSNOW