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Lotrechte Beine
Zum Finale erfolgt der Ausgleich eventueller X- oder O-Bein-Fehlstellungen, ein Verfahren, dass Spielmann selbst erdacht und »Geostance« getauft hat.
Ziel ist es, ein möglichst exakte Planlage des Fußes zu erreichen, so dass in der Gleitphase beide Skikanten gleichermaßen belastet werden.
Ermittelt wird die Fehlstellung durch ein schraubstockartiges Gerät mit verstellbaren Metalllanzen, die scheinbar nur darauf warten, sich in die Kniescheibe zu bohren. Keine Bange, sieht schlimmer aus, als es ist. Bei mir ist alles im Lot, Anpassungen im Schaftwinkel oder durch Keile unter der Sohle sind nicht nötig.
Nach knapp zwei Stunden beendet Spielmann das Procedere mit einem Klaps auf die Schulter – fertig. Nun folgt der Gang zur Ladenkasse. Wer glaubt, dass spätestens hier Schluss mit lustig ist, irrt. Bei Boot Performance zahlt man nur den Listenpreis des Schuhs plus die individuell angepasste Einlegesohle (69 €), denn Rest verbucht Spielmann unter Kundenservice. Und damit nicht genug. Er verspricht, bei eventuell auftretenden Unpässlichkeiten – die man ja am Garmischer Hausberg sofort »erfahren« kann – solange gratis nachzubessern, bis der Skitag tatsächlich erst vom Liftschluss, nicht aber von schmerzenden Füßen beendet wird.
Infos: http://www.boot-performance.de
Garmisch-Partenkirch.: Tel. 08821/9677986
A-Scheffau: Tel. +43/(0)664/5423971
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24.12.2007
© planetSNOW Ausgabe 01/2008
Autor: Michael Neumann


