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Kaufberatung Ski

So finden Sie den optimalen Ski

Allmountainski Test
Foto: Nordica
Wer die Wahl hat, hat die Qual – Racecarver, Sportcarver, Genusscarver oder Allmountainski? Jeder Wintersportler hat seine eigenen Vorstellungen von der idealen Ski-Ausrüstung. Wir zeigen, welche Ski zu welchem Fahrer passen.

Wochen, ja sogar Monate harter Arbeit liegen hinter den Expertenteams der Ski-Hersteller, und jeder einzelne Mitarbeiter fiebert dem neuen Winter entgegen. Wie kommt die neue Ausrüstung beim Publikum an? Erste Ergebnisse führt der Test von DSV aktiv und planetSNOW in Obergurgl zu Tage. Seit vielen Jahren zählt der Test zu den größten und angesehensten Skitests in Europa. Zusammen mit ausländischen Partner-Magazinen wird er unter anderem auch in Italien, den Niederlanden und Polen veröffentlicht.

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Fotostrecke: Testsieger und Kauftipps 2015

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planetSNOW Tourenski Test Atomic Aspect Foto: Atomic
Best of Ski Test 2014 Foto: Atomic
Best of Ski Test 2014 Foto: Atomic

125 Modelle im Scheinwerferlicht

Mit Codenummern versehen und fein säuberlich abgeklebt, um das Design des Ski zu verdecken und um etwaige Beeinflussungen der Tester durch die grafische Gestaltung des Ski zu verhindern, stehen die Ski im Testzentrum. So sieht es die Deutsche Industrie Norm (DIN ISO 8783) vor, die eine Anleitung zur Durchführung von Fahrtests für Alpinski gibt. 75 Modelle, aufgeteilt in die Kategorien Racecarver, Sportcarver, Genusscarver, Allmountain-Ski, Lady Sportcarver, Lady Allmountain-Ski und Offpiste-Ski.
Der „DSV skiTEST“ ist eine interessante, aber auch anspruchsvolle Aufgabe: Während der Testwoche muss jedes Paar Ski einmal auf einem genau festgelegten Testparcours mit speziell auf das Gelände abgestimmten Aufgaben gefahren und hinterher die Testbögen akribisch genau und mit informativen Kommentaren und Bewertungen ausgefüllt werden. Die Mitgliedern des elfköpfigen „DSV skiTEST“-Profiteams kommen mit den zusätzlichen Spezial-Kategorien Freeride-, Touren-, und Innovationstest-Ski sogar auf insgesamt 125 unterschiedliche Testski.

Fotostrecke: Innovationen 2015: 16 Ski im Einzeltest

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planetSNOW Skitest Innovationen Atomic Redster Doubledeck 3.0 XT Foto: Atomic
planetSNOW Skitest Innovationen Blizzard R-Power FS Foto: Blizzard
planetSNOW Skitest Innovationen Dynastar Powertrack 89 Foto: Dynastar

Selbsteinschätzung ist gefragt

Damit Skisportler beim Skikauf im Sportfachhandel den Durchblick behalten, sollten sie ihr Fahrkönnen (bevorzugte Geschwindigkeit und Schwierigkeitsgrad der Piste) sowie ihre Vorlieben (Gelände oder Piste, lange oder kurze Radien) unbedingt vorher richtig einschätzen. Wer bereits vor dem Gang ins Sportgeschäft genau weiß, welchem Fahrertyp er entspricht, bei dem kann der Sportfachhändler die potenziellen Ski viel besser eingrenzen. Einsteiger, Genießer, Allrounder, Sportler oder Racer? Bestens informiert und im Sportfachgeschäft gut beraten, steht einem erfolgreichen Skikauf nichts mehr im Wege.

Die optimale Skikategorie

Die unterschiedlichen Skikategorien sind für folgende Skisportler geeignet:
Racecarver: Sportler und Racer, die besonders gerne mit zügigem Tempo in weiten Radien über die Piste carven.
Sportcarver: Ambitionierte und sehr sportliche Fahrer. Sehr vielseitig einsetzbar, verzeihen den einen oder anderen Fahrfehler.
Genusscarver: Einsteiger, Genießer, Allrounder. Hoher Fahrkomfort bei niedrigem bis hohem Tempo steht im Vordergrund.
Allmountainski: Genießer, Allrounder, Sportler, die die große Vielfalt beim Skifahren suchen: Piste, Skitouren, Buckel, Neuschnee…
Offpisteski: Allrounder, Sportler, Racer, die viel im Gelände und Tiefschnee fahren, wenn die Bedingungen passen.
Freerideski: Sportler und Racer. Für den reinen Einsatz im Tiefschnee und Gelände muss es ein richtig breiter Ski sein.
Tourenski: Genießer, Allrounder, Sportler, die auch gerne mal ohne Lift mit Steigfellen unter den Ski aufsteigen.
Lady-Ski: Vom Racecarver bis Tourenski gibt es spezielle Damenmodelle, die unter anderem eine softere Abstimmung besitzen.

Der finale Längencheck

Lange oder kurze Ski? Die Antwort darauf hängt am wenigsten von der Körpergröße ab. Entscheidend für die richtige Skilänge ist das Fahrkönnen, die Pistenart und das Gelände sowie die bevorzugte Geschwindigkeit. Tipp: Je länger ein Ski ist, desto höher ist seine Laufruhe; je kürzer, desto besser dreht er. Erst im letzten Schritt gehen sehr große, schwere oder sehr kleine, leichte Skifahrer noch einen Längenschritt rauf oder runter.

Die typischen Längen für die einzelnen Skikategorien bewegen sich in folgenden Bereichen:
Racecarver: 170 bis 190 Zentimeter
Sportcarver, Allmountain-Ski, Tourenski: 165 bis 180 Zentimeter
Genusscarver: 150 bis 170 Zentimeter
Offpiste-Ski, Freeride-Ski: 170 bis 190 Zentimeter

Fotostrecke: 15 Freerideski 2015 im Test

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planetSNOW Freerideeski Test Atomic Automatic 102 Foto: Atomic
planetSNOW Freerideeski Test Blizzard Spur Foto: Blizzard
planetSNOW Freerideeski Test Dynastar Cham 117 Foto: Dynastar

Fotostrecke: 15 Offpisteski 2015 im Test

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planetSNOW Offpisteski Test Atomic Vantage Alibi Foto: Atomic
planetSNOW Offpisteski Test Blizzard Bonafide Foto: Blizzard
planetSNOW Offpisteski Test Dynastar Cham HM 97 Foto: Dynastar

Fotostrecke: 12 Racecarver-Ski im Test

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planetSNOW 2014 Test Racecarver Atomic Redster Doubledeck 3.0 GS Foto: Atomic
planetSNOW 2014 Test Racecarver Blizzard WRC Racing Suspension Foto: Blizzard
planetSNOW 2014 Test Racecarver Dynastar Speed Course Fluid Foto: Dynastar
15.12.2014
© planetSNOW