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Interview: Claudia Nystad

Erst Ski-Weltcup dann Nordische Kombination in Sotschi

Ihre Comeback-Ankündigung während der Nordischen Ski-WM in Val di Fiemme kam für viele überraschend, war aber von langer Hand geplant. Hier erklärt Doppel-Olympiasiegerin Claudia Nystad die Gründe, blickt in die Zukunft und beweist, was noch alles in ihr steckt.

 

claudia Nystad Nordische Kombination Ski
Foto: picture alliance

Claudia, ganz offen gefragt – sind Sie positiv verrückt?
Claudia Nystad: Nein, ich bin gar nicht verrückt. Ich meine, was normal ist, ist nicht definiert. Deswegen kann man jetzt auch nicht sagen, ich bin normal. Wenn ich es sagen dürfte, dann würde ich von mir behaupten, ich sei normal (lacht). Ein sehr philosophischer Ansatz.

Sie sind nach Ihrem zweiten Olympiasieg 2010 vom aktiven Wettkampfsport zurückgetreten und starten im Alter von 35 Jahren nun ihr Comeback. Was hat Ihnen die letzten 3 Jahre gefehlt?
Claudia Nystad: Oh Gott, also ich bin mir nicht sicher, ob mir etwas gefehlt hat, außer Lebensweisheit. Als ich 2010 vom Wettkampfsport zurückgetreten bin, war ich ein bisschen ausgelaugt. In der Zeit als Athletin dreht sich alles nur um das Training. Dann bekommt man von den Leuten erzählt: „Du musst an deine Zukunft denken, du kannst den Sport nicht für immer machen!“ Irgendwann denkst du wirklich: „Ja, was mache ich denn in der Zukunft?“ Du glaubst, es gebe nur diesen einen Weg. Durch das Studium habe ich gesehen, dass das Spektrum breiter ist. Diese Ruhe über das Leben hat mich wieder ein Stück zurückgebracht. Die Leidenschaft für den Leistungssport war immer da. Und dann bin ich da wieder so reingerutscht.

Sie haben während der vergangenen 3 Jahre Ihren Bachelor in Wirtschaftsinformatik gemacht, Ihre Karriere als Malerin und Künstlerin vorangetrieben und sich immer noch weit über dem Durchschnittsmaß sportlich betätigt. Langweilig dürfte Ihnen nicht gewesen sein, oder?
Claudia Nystad: Langweilig war es nicht. In das Leben als Studentin habe ich mich relativ schnell eingefügt. Man hat Zeiten, in denen man studiert und lernt, und Zeiten, in denen nichts zu tun ist. Im Sport gibt es Trainingszeiten und Entspannungsphasen. Allerdings presst es einen in den Trainingszeiten manchmal emotional ziemlich in den Keller, weil es teilweise so anstrengend ist, dass man zeitweise nicht mehr will, nicht mehr kann. Das hat man im Studium nicht. Es war für mich, emotional betrachtet, eher flach. Ich will es nicht Langeweile nennen, aber diese ausgeglichene Energie erschien mir im Vergleich zu den Trainingszeiten mit ihren emotionalen Kurven zwischen ganz oben und tief unten als zu ruhig.

 

claudia Nystad Nordische Kombination Ski
Foto: Bela Raba

Hat Ihnen der Kick gefehlt?
Claudia Nystad: Naja, so einen richtigen Kick gibt es einem ja auch nicht. Zumindest würde ich das Training nicht als Kick bezeichnen. Ich sehe z. B. einen Fallschirmsprung als Kick an – wenn man diesen ersten Schritt aus dem Flugzeug macht. Das Training und die emotionalen Ups und Downs sehe ich eher systematisch.

Würden Sie sich dann als sehr emotional beschreiben?
Claudia Nystad: Nein. Ich glaube, ich bin sehr gut ausgeglichen zwischen emotional und rational. Aber das ist schwer zu sagen, denn mit wem soll ich mich vergleichen? Wenn „normal“ nicht definierbar ist, dann ist es „emotional“ auch nicht, oder? Ich war ziemlich gut in Mathe und konnte Sachen sehr schnell berechnen. Auch wenn es im Wettkampf darum geht, Taktiken schnell aufzustellen oder zu ändern – z. B. für den Sprintbereich, was in wenigen Sekunden passieren muss –, dann kann man sagen, dass ich ab und zu berechnend bin. Aber die Emotionen, die ich da aufbaue, bringe ich ja dann am Ende trotzdem raus. Insofern fühle ich mich ausgeglichen. Ich kann sehr gut damit leben.

Sie wirken auch sehr ausgeglichen. Aber auf der anderen Seite sagen Sie ja doch, dass Ihnen die Emotionen während des Studiums gefehlt haben.
Claudia Nystad: Ja, diese Art Emotionen ist auch sehr schwer zu beschreiben. Man versteht es am besten, wenn man jemanden einfach mal zu einem Training mitnimmt und dann eine harte Intervalleinheit mitmachen lässt.

 

claudia Nystad Nordische Kombination Ski
Foto: picture alliance

Von Ihrem Studium wissen Sie, wie es ist, als „Mutter der Kompanie“ im Hörsaal einzulaufen. Ähnlich erging es Ihnen wahrscheinlich bei den DSV-Langläuferinnen. Fühlen Sie sich alt?
Claudia Nystad (lacht): Die dachten alle, ich sei die Professorin! Derzeit fühle ich mich nicht zu alt. Unsere Mannschaft ist noch geteilt, es sind 4 Damen über 30. Der Rest ist mit wenigen Ausnahmen zwischen 23 und 30. Die Älteren über 30 kenne ich ja alle noch. Sie haben mich aufgenommen, als wäre ich nie weggewesen. Alle anderen sind mir nicht unbekannt, auch wenn ich die Lehrgänge nicht mitgemacht habe. Ich bin ich – die Claudia ist wieder da, und fertig. Klar gab es auch Diskussionen, und es war für meine Teamkolleginnen nicht von vornherein verständlich, dass ich wieder in die Nationalmannschaft komme. Aber auch ich musste mich bei den Tests genauso beweisen wie alle anderen. Das bedeutet auch wieder mehr Konkurrenz. Jedenfalls fühle ich mich in dem Sport wohl, und solange man vorne dabei ist, ist es egal, ob man groß, klein, jung oder etwas älter ist.

Im Deutschen Skiverband sind Sie mit offenen Armen empfangen worden. Wie waren die Reaktionen auf Ihr Comeback in der internationalen Wettkampfszene?
Claudia Nystad: Erstaunlich offen. Ich hatte ja selbst Zweifel – vor allem wenn man bedenkt, dass es sich zunächst nur um eine leise „Was wäre wenn ...?“-Anfrage gehandelt hatte. Diese Situation wurde von meinem Umfeld plötzlich ausgebaut und gefestigt. Das hat mich selbst überrascht, aber auch extrem nach vorne gepusht. Daran habe ich gemerkt, dass meine Idee vielleicht gar nicht so abwegig ist. Letztendlich ging dann alles ziemlich schnell und gut.

Gab es international auch schon Reaktionen?
Claudia Nystad: Ich habe Freunde in USA und Norwegen, die sich sehr über meine Rückkehr gefreut haben.

 

Claudia Nystad Nordische Kombination Ski
Foto: Bela Raba

Sie haben während der Nordischen Ski-WM in Val di Fiemme ein Praktikum in der Pressestelle des Deutschen Skiverbandes gemacht und während der WM Ihr Comeback bekannt gegeben. Da ließen sich gut zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, oder?
Claudia Nystad: Ich wollte es eigentlich noch gar nicht so früh sagen. Wenn es nach mir gegangen wäre, dann hätte ich mein Comeback erst im September öffentlich gemacht – mit der Sicherheit, dass ich gut genug bin, um die ganzen Tests zu bestehen. Da hatte ich aber nicht mit dem Sportdirektor gerechnet. Der meinte: „Wenn, dann müssen wir Nägel mit Köpfen machen und das richtig gut aufziehen!“ Dazu gehört, dass ich gleich alle Vorbereitungen mitfahre und den direkten Vergleich mit den anderen Frauen habe. Fertig. Das war letztendlich der Grund, weswegen wir das alles nach vorne geschoben haben. Anfang März kam es dann heraus.

Wie war der Blick hinter die Kulissen, bei der Pressearbeit? Hat Ihnen das auch geholfen, um vielleicht die Journalisten, die andere Seite, etwas besser zu verstehen?
Claudia Nystad: Mich hat überrascht, dass die Journalisten gutmütig sind. Es stehen 20 Leute rum, da sind vielleicht zwei komisch, die werden aber auch unter den Journalistenkollegen als „anders“ abgestempelt. Das ist wirklich interessant. Wenn du als Athletin eine blöde Frage gestellt bekommst, dann machst du dicht. Egal, wer dich gefragt hat. Du bist erst mal gegenüber allen skeptisch. Da habe ich unterscheiden gelernt, wer nett ist.

Sehen Sie dort auch Ihre berufliche Zukunft?
Claudia Nystad: Journalistik an sich ist zu hart für mich, glaube ich. Was das Fernsehen betrifft, habe ich ja schon eine Zeit lang auf Eurosport kommentiert. Aber hier war meine sehr leise Stimme etwas schwierig. Wenn neben mir jemand mit einer sehr lauten Stimme gesprochen hat, dann bin ich eher noch leiser geworden. Auch da bin ich nicht der Typ dafür. Vielleicht eher im Managementbereich – zum Beispiel im Projektmanagement.

Sie haben im März 1998 im Weltcup debütiert. Welche Erinnerungen haben Sie an Ihre erste Weltcup-Teilnahme, wissen Sie noch, wo das war?
Claudia Nystad: Der erste Weltcup, an den ich mich richtig erinnern kann, war der in Falun in Schweden. Die Prozeduren vor dem Rennen waren damals noch etwas anders. Da hatte man beispielsweise noch direkt 10 bis 30 Minuten vor dem Rennen diese Hämoglobin-Kontrollen. Dann war damals neu, dass man nicht in den Startbereich gehen konnte. Man durfte da und dort nicht hin, und wenn doch, dann nur zu bestimmten Zeiten... Es waren so viele Regeln. Ich war im ersten Moment völlig überfordert. Und dann die ganzen Fernsehkameras! Ich dachte mir nur: „Jetzt sieht dich die ganze Welt, wie du da entlangläufst – ist ja peinlich!“ Ich war richtiggehend eingeschüchtert. Ich dachte mir: „Du darfst nichts falsch machen und musst dich an alle Regeln halten, sonst fliegst du hier raus!“ Das war absolut unentspannt, und auch das Rennen an sich war nicht gut. Ich wurde 57. oder 75., aber das war damals nicht so tragisch.

Werden Sie bei Ihrem ersten Weltcup-Start nach dem Comeback – sofern Sie sich qualifizieren – auch Lampenfieber haben?
Claudia Nystad: Hm, sollte ich mich über ein FIS-Rennen qualifizieren, dann weiß ich auch ungefähr, wo ich stehe. Was ich gut kann, ist, mich auf das zu konzentrieren, was gerade ansteht. Wenn es zum Beispiel ein Skating-Rennen ist, dann fokussiere ich mich auf die Technik, die ich gerade gelernt habe. Eine gewisse Routine wird mir dabei helfen, das Lampenfieber gut in Grenzen zu halten. Ich werde ja grundsätzlich nicht ins kalte Wasser geworfen. Ich kenne die ganzen Abläufe noch gut.

Was machen Sie, wenn Sie sich nicht qualifizieren sollten?
Claudia Nystad: Wir haben ja noch den Continental-Cup... Was die Planung angeht, sieht es Stand jetzt so aus, dass die 9 deutschen Damen die letzten beiden Lehrgänge fahren und dort alle Ausscheidungsrennen gemeinsam absolvieren werden. Zu den Weltcup-Rennen fahren 4 oder 5, der Rest startet beim Alpen-Cup. Sollte ich zum Rest gehören und schon beim Training merken, dass ich hinter den besten deutschen Langlaufdamen liege, dann fahre ich guten Gewissens nicht zum Weltcup. Wenn Alpen-Cup, dann wird man sehen. Ich werde definitiv nicht gleich losheulen, sondern versuchen, mir meine Chancen für eine Teilnahme an Sotschi zu erarbeiten.

Auf was haben Sie sich nach der Bekanntgabe Ihres Comebacks am meisten gefreut?
Claudia Nystad: In erster Linie habe ich mich auf das Studienende und die Abgabe meiner Bachelorarbeit gefreut (lacht). Das war Anfang März, und ich hatte noch meine Abschlussarbeit zu schreiben. Das Pilotprojekt WM war ein Teil davon. Das war eine Sache, die in meiner Hand lag. Man kennt sein Ziel, anders als beim Sport: Da trainiert man erst einmal ins Blaue und weiß nicht, wo es hingeht. Im Studium bekommt man genaue Vorgaben, was Thema und Seitenzahl betrifft. Darauf habe ich dann auch voll hingearbeitet und konnte sogar einen Monat früher abgeben. Die Doppelbelastung Training und Schreiben ist mir erst nach der Abgabe bewusst geworden. Ich habe keine richtige Ruhe mehr gefunden, und mir hat die qualitative Erholung zwischen den Trainingseinheiten gefehlt. Deswegen wollte ich unbedingt im Juni fertig werden, um dann ab Juli Trainingsblöcke und Erholung in Einklang zu bekommen.

Und wovor hatten Sie am meisten Angst?
Claudia Nystad: Ich hatte große mentale Unterstützung durch den Deutschen Skiverband und mein persönliches Umfeld. Das hat mir die Angst ziemlich genommen. Ich freue mich auf die sportlichen Herausforderungen und habe auch Respekt davor. Ich muss mich nicht mehr beweisen. Es ist eher eine Challenge, die für mich nur gut ausgehen kann.

Wie hoch ist für Sie das Risiko, Ihren guten Ruf durch das Come- back aufs Spiel zu setzen?
Claudia Nystad: Ich sehe kein Risiko. Meiner Meinung nach interessieren sich wenige Menschen für das Langlaufen. Eigentlich schade, aber in diesem Fall doch gut (lacht). Man sollte sein Leben leben, egal wie es kommt.

Welche Erfahrungen haben Sie bisher mit dem neuen Bundestrainer Frank Ullrich gemacht?
Claudia Nystad: Frank Ullrich kannte ich bisher nur als ehemaligen Bundestrainer Biathlon, praktisch nur vom Sehen. Ich weiß, das er immer sehr euphorisch ist. Sobald es um Sport geht, ist er voll da und freut sich. Eine Art, mit der er auch immer die Mannschaft motivieren konnte. Persönlich kenne ich Frank Ullrich von meinem ersten Lehrgang in Oberhof. Er hat sich auf mich gefreut und mich motiviert, alle Rennen mitzulaufen, egal was dabei rauskommt. Bisher für mich der perfekte Motivator!

Wie zufrieden sind Sie persönlich bisher mit Ihrem Comeback und den Vorbereitungen auf den Winter?
Claudia Nystad: Auch wenn jetzt etwas passieren würde – z. B. dass ich einen Unfall habe und ich alles aufgeben müsste –, dann hätte es sich trotzdem schon gelohnt. Ich fühle mich wohl in diesen alten Gewohnheiten. Vielleicht, weil ich auch mit den Jahren ruhiger geworden bin.

Wie schauen nun die weiteren Wochen und Monate aus? Als Ziel für Ihr Comeback haben Sie ja die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Sotschi 2014 und an der Nordischen Ski-WM 2015 in Falun angegeben.
Claudia Nystad: Im Oktober wird ein langer Lehrgang im Schnalstal gemeinsam mit den Norwegern stattfinden. Hier trainieren wir in der Höhe – keine Intervalle, sondern rein Technik. Im Anschluss geht es nach Muonio in Finnland. Das ist der letzte Lehrgang vor dem Weltcup. Nach Muonio entscheidet sich dann, welche 5 deutschen Damen zum Weltcup fahren. Bei den Lehrgängen entscheidet sich auch für mich, wo es hingeht. Ich hoffe, nach vorne!

Was hat Evi Sachenbacher-Stehle gesagt?
Claudia Nystad: Sie war eine der größten Motivatorinnen, was mein Comeback angeht.

Sie haben Ihre Olympische Goldmedaille von den Winterspielen in Salt Lake City 2002 für einen guten Zweck versteigert und dabei 22.000 Euro erlöst. Füllen Sie den Medaillenschrank in Sotschi jetzt wieder auf?
Claudia Nystad: Ein Freund von mir hat fürchterlich mit mir geschimpft und gemeint, ich hätte da einen Fehler gemacht. Aber ich hoffe, das Geld ist gut angekommen und hilft den Kindern. Ich bin der Meinung, Kinder können sich nicht selber helfen, und das war meine Möglichkeit, etwas zu tun. Ich persönlich fand meine Aktion gut. Aber im Prinzip: Die Medaille ist weg – in Russland –, und ich habe lebenslang freien Eintritt in das Museum vor Ort (lacht). Mein Ziel für diese Saison sehe ich weniger im Auffüllen meines Medaillenschranks als eher darin, die Mannschaft mental zu unterstützen. Wir haben 4 bis 5 starke Athletinnen und eine ähnlich starke Ersatzläuferin – nehmen wir mal an, das wäre ich. „Ähnlich stark“ bedeutet, dass nicht gleich alles zusammenbricht, wenn mal jemand wegfällt. Wenn ich das schaffe, wäre ich superglücklich.

Sie sind künstlerisch sehr begabt und engagiert, haben schon eigene Ausstellungen gehabt. Häufig sind Ihre Bilder aber recht dunkel gehalten und die Gesichtsausdrücke der Gemalten eher düster. Was für ein Bild würden Sie malen, wenn Sie in Sotschi eine Medaille holen?
Claudia Nystad: Also ich finde die Bilder nicht düster. Aber das liegt immer im Auge des Betrachters. Ich male alte Liebesgeschichten. Hoffentlich liest das jetzt mein Mann nicht (lacht)... Ach mein Gott, ich hab so ewig nicht gemalt. (Schaut verträumt und lacht wieder.) Ich male nur Menschen, keine Medaillen. (Überlegt noch einmal.) Nein, ich male keine Medaillen.

Das Interview führte Florian Schmidt.

Fotostrecke: Afghan Ski Challenge 2013 - Freeride-Event am Hindukusch

25 Bilder
Afghan Ski Challenge Bayman Ski Club Foto: afghanskichallenge.com
Afghan Ski Challenge Bayman Ski Club Foto: afghanskichallenge.com
Afghan Ski Challenge Bayman Ski Club Foto: afghanskichallenge.com
21.10.2013
Autor: Florian Schmidt
© planetSNOW