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Snowboard-WM: Laböck und Kober auf dem Treppchen

Snowboard, Weltmeisterschaft, FIS, Laböck
Foto: SVD
Eedelmetall im Doppelpack für Deutschlands Snowboarderinnen: Isabella Laböck holt in Stoneham Gold, Amelie Kober Bronze.

Die 26-jährige Isabella Laböck (Prien) krönte sich bei den 10. FIS Snowboard Weltmeisterschaften im kanadischen Stoneham, Quebec, nicht nur zur erst zweiten deutschen Snowboard-Weltmeisterin nach Heidi Renoth (1997 in San Candido), Amelie Kober (Fischbachau, 25) rundete das beste deutsche WM-Ergebnis seit 1997 zudem noch als Dritte ab.

Für Laböck, die noch nie einen Weltcup-Sieg errungen hatte, im WM-Finale des Parallel-Riesenslaloms nervenstark Julia Dujmovits (AUT) in Schach hielt, wurde damit ein lang ersehnter Wunsch Wirklichkeit. „Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Ich habe mir schon immer vorgestellt, einmal ganz oben zu stehen und die deutsche Hymne zu hören. Dass es jetzt geklappt hat und ich Weltmeisterin werde, ist unglaublich.“ Zumal es bislang noch nie zum ganz großen Wurf gereicht hatte: „Ich war schon oft nahe an einem Weltcup-Sieg, aber es hat immer eine Kleinigkeit gefehlt. Aber ich wusste auch, dass ich das Zeug dazu habe, auch einmal ganz oben zu stehen. Dafür habe ich sehr hart gearbeitet.“

Doch nicht nur für sich, auch für ihren vor zehn Jahren verstorbenen Bruder, dem sie ihren ersten Titel widmete: „Ich habe es mir damals geschworen, den Titel für ihn zu holen. Das bedeutet mir sehr, sehr viel!“ Während Laböck ihrem Bruder Dominik gedachte, war Teamkollegin Kober voller Lob für deren WM-Titel. „Ich freue mich sehr für Bella. Sie hat sich das heute verdient. Mit ihr auf dem Podest zu stehen, ist ein tolles Gefühl“, so die nach Silber 2007 nunmehr zweimalige WM-Medaillengewinnerin.

Fotostrecke: Afghan Ski Challenge 2013 - Freeride-Event am Hindukusch

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Afghan Ski Challenge Bayman Ski Club Foto: afghanskichallenge.com
Afghan Ski Challenge Bayman Ski Club Foto: afghanskichallenge.com
Afghan Ski Challenge Bayman Ski Club Foto: afghanskichallenge.com
15.03.2013
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