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Windfang zur Verlangsamung der Gletscherschmelze
06.02.2009 von Cipra / Burmester
Studenten der Mainzer Universität experimentieren mit einer neuen Technik, um das Schmelzen der Gletscher zu verlangsamen.
Um die Gletscherschmelze zumindest teilweise zu verlangsamen, wird seit einigen Jahren das Abdecken von Gletschereis mit Folien praktiziert. Nun experimentieren Geographie-Studenten der Mainzer Universität mit einer neuen Technik, um das Abschmelzen von Gletschern zu verlangsamen. So wurde im Sommer 2008 am bereits stark in Mitleidenschaft gezogenen Rhône-Gletscher in den Walliser Alpen (CH) ein etwa 15 Meter langer und drei Meter hoher Windfang errichtet. Damit wurden die kalten Fallwinde, die ansonsten ungehindert ins Tal abfließen, abgebremst und aufgestaut. Die Auswertung der Lufttemperaturwerte habe gezeigt, dass die oberflächennahe Lufttemperatur um bis zu drei Grad Celsius gesenkt werden konnte.
Ob die Technik auch im großen Rahmen die Geschwindigkeit der Gletscherschmelze abbremsen kann, ist noch nicht zweifelsfrei bestätigt.
Quelle: www.cipra.org/alpmedia, www.ad-hoc-news.de
06.02.2009
© planetSNOW Ausgabe 01/2009
Autor: Cipra / Burmester


