Von Ice Age bis Pipe Line: Fünf Freeride-Routen am Kitzsteinhorn

Wegen seiner Schneesicherheit und der abwechslungsreichen Offpiste-Optionen in unmittelbarer Liftnähe gilt das Kitzsteinhorn schon lange als einer der Freeride-Hotspots der Alpen. Den Tiefschnee genießen die Freerider auf fünf ausgeschilderten Routen.

 

Kitzsteinhorn Routen Freeride
Foto: TVB Zell am See-Kaprun

Auf 2.900 m, zwischen der Bergstation der Magnetköpflifte und der Talstation des Gletscher-Shuttles, finden Sie den besten Einstieg zur Ice Age Route. 2000 Meter führt sie unterhalb der Gipfelbahn durch das gesamte Kar. Nach einem steilen Hang, folgt ein eher flacher Bereich, dann ein steiles Mittelstück, das in Piste Nr. 2 mündet, die zu den Sonnenkarbahnen führt. Höhendifferenz: 600 Meter, Schwierigkeit: mittel.

Die „Westside Story“ ist das Highlight und die längste unter den Kitzsteinhorn- Routen. Sie ist nicht nur die am westlichsten gelegene Freeride Abfahrt, sie ist mit 2800 Metern auch die längste Route am Kitzsteinhorn. Sie startet bei der Bergstation Kristallbahn. Am Anfang muss hoch gequert werden (Snowboarder benötigen viel Schwung), um dann das ganze Schneefeld vor sich zu haben. Höhendifferenz: 700 Meter, Schwierigkeit: schwer.

Die mittelschwere „Left Wing“ durchquert das schön kupierte Langwied-Gelände. Sie beginnt links (Blickrichtung Gipfel) vom Gletscherjet II und der Langwiedbahn, startet steil, kreuzt die Piste (gegen den Strom ist Vorsicht geboten!) und taucht wieder ein in das Freeride-Paradies des Langwiedgeländes. Höhendifferenz: 500 Meter, Schwierigkeit: mittel.

Der „Jump Run“ ist die beliebteste Route unter den Locals. Mit Naturpipes und natürlichen Kickern ist hier der Fun-Faktor am größten! Die 1300 Meter lange Route quert von der 12er Piste raus in das offene Gelände. Berühmtheit hat diese Strecke durch den X Over Ride erlangt. Höhendifferenz: 400 Meter, Schwierigkeit: schwer.

Power in den Oberschenkeln ist bei der „Pipe Line“ gefragt. Sie ist mit einem knappen Kilometer zwar die kürzeste Route, gleichzeitig aber auch ziemlich bockig und buckelig. Das Gemütliche an der Route: Sie endet direkt bei der Langwiedbahn Talstation. Höhendifferenz: 250 Meter, Schwierigkeit: mittel.

17.01.2013
Autor: Dörte Neitzel
© planetSNOW