100 Alpen-Skigebiete im Preisvergleich

Tecnica_Blizzard_Carven
Foto: AlessandroBelluscio_TecnicaBlizzard
100 Alpen-Skigebiete im Preisvergleich - Deutschland am günstigsten - Frankreich mit top Preis-Leistungs-Verhältnis.

Das online-Reiseportal ab-in-den-urlaub.de hat die Skipass-Preise in 100 Alpen-Skigebieten miteinander verglichen. Dabei gab es große Unterschiede. www.ab-in-den-urlaub.de zeigt welche Skigebiete sich für Sparfüchse eignen und wo für den Skipass besonders viel Geld eingeplant werden muss.

 

ab-in-den-urlaub_100 Alpen Skigebiete
Foto: ab-in-den-urlaub.de

Skifahren in der deutschen Alpenregion am günstigsten

In den Alpen kostet eine Skipass-Tageskarte durchschnittlich 47 Euro pro Person, die Wochenkarte 263 Euro. Am günstigsten ist der Pistenspaß in den deutschen Alpen (Tageskarte 37 Euro, Wochenkarte 211 Euro). Etwa gleichteuer fährt es sich die Pisten hinab in Italien (Tageskarte 45 Euro, Wochenkarte 252 Euro) und Frankreich (Tageskarte 45 Euro, Wochenkarte 260 Euro). Die Skipass-Preise in Österreich liegen leicht über dem Durchschnitt (Tageskarte 48 Euro, Wochenkarte 265 Euro). Mit Abstand am höchsten sind die Kosten im Alpenland Schweiz (Tageskarte 60 Euro, Wochenkarte 328 Euro).

44 Euro für einen Tag Pistengaudi rund um die Zugspitze

Viel Pistengaudi für ihr Geld können Wintersportbegeisterte in Deutschland bekommen. So erscheinen die Preise für einen Skipass im teuersten hier erfassten deutschen Skigebiet Steinplatte – Winklmoos-Alm mit 45 Euro (Tageskarte) und 237 Euro (Wochenkarte) im Alpenvergleich fast schon lächerlich günstig. Die Liftanlagen rund um die Zugspitze können für 44 Euro (Tageskarte) und 254 Euro (Wochenkarte) benutzt werden, die am Nebelhorn für 42 Euro (Tageskarte) und 243 (Wochenkarte).

Geringe Preisspanne in Österreich

In Österreich gibt es zwischen den einzelnen Skigebieten keine großen Preisunterschiede. So kostet in den Skigebieten Ischgl, Sölden, Ski Arlberg, Kitzbühel, Hollersbach Mittersill, Hochzillertal Hochfügen sowie Saalbach die Tageskarte gleichermaßen nur 51 Euro. Unterschiede gibt es lediglich bei den Wochenkarten. In Ischgl muss der Wintersportler für sieben Tage Pistenspaß 308 Euro hinblättern, was den Höchstwert in Österreich darstellt. 35 Euro günstiger ist die Wochenkarte hingegen in Kitzbühel (272 Euro). Für die Skipass-Wochenkarte in Sölden müssen Ski- und Snowboardfahrer 290 Euro bezahlen.

Preise in Italien durchschnittlich – Frankreich mit top Preis-Leistungs-Verhältnis

In Italien können die Liftanlagen zu etwa vergleichbaren Preisen wie in Österreich benutzt werden. Die Tageskarte im teuersten in dieser Studie erfassten Skigebiet des Landes (Kronplatz) kostet 51 Euro. Der Preis für die Wochenkarte liegt bei 266 Euro. Etwas günstiger ist der Skipass in Val di Fiemme/Obereggen: Für 45 Euro (Tageskarte) oder 248 Euro (Wochenkarte) stehen die Pisten, auf denen bereits drei Nordische Skiweltmeisterschaften stattfanden, zur freien sportlichen Verfügung.

Die französischen Skigebiete verfügen im Alpenvergleich über die mit Abstand meisten Pistenkilometer. Mit Les 3 vallées und Portes du Soleil600 und 650 Pistenkilometer - streiten nicht umsonst gleich zwei Skigebiete des Landes um den Titel „Größtes Skigebiet der Welt“. Vor allem zweitgenanntes besitzt aufgrund jener Dimensionen und günstiger Skipasspreise (Tageskarte 50 Euro, Wochenkarte 279 Euro) ein herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Schweiz mit Abstand am teuersten

Es verwundert nicht, dass die acht teuersten Alpen-Skigebiete in der Schweiz liegen. Auf Platz 1 thront, wie in den Jahren zuvor, Zermatt. Um einen Tag lang die insgesamt 54 Skianlagen vor Ort benutzen zu können, bedarf es umgerechnet 73 Euro. Eine Wochenkarte kostet sogar stolze 395 Euro. Platz 3 sichert sich das exklusive St. Moritz Corviglia (Tageskarte 70 Euro, Wochenkarte 377 Euro). Das teuerste Skigebiet außerhalb der Schweiz - Les 3 vallées – liegt in Frankreich (Tageskarte 59 Euro, Wochenkarte 335 Euro).

18.01.2016
Autor: Redaktion planetSNOW/ab-in-den-urlaub.de
© planetSNOW